Handbuch

Das Handbuch gibt Ihnen ausführliche Informationen über die Funktionsweise der Anwendung und dem Umgang damit.

Erste Schritte

Hier finden Sie Anleitungen zur Installation, Informationen zur Nutzung des Programms und Erklärung verschiedener Begriffe.

Installation des Programms

Wichtige Hinweise für eine korrekte und erfolgreiche Installation und das Herunterladen der Installationsdatei

Um das Programm auf Ihrem Computer zu installieren, benötigen Sie die Installationsanwendung, welche Sie auf der Downloadseite der Anwendung herunterladen können. Siehe Downloadseite. Bitte beachten Sie, dass Sie die neueste Version besitzen. Insbesondere wenn Sie die Installationsanwendung von Drittanbieter heruntergeladen haben. Oft werden dort sehr alte Versionen angeboten, die kürzliche Neuerungen und Verbesserung nicht enthalten.

Starten Sie die heruntergeladene Installationsdatei unter einem Administrator-Konto. Dies ist notwendig, da das Programm sonst keine Rechte erhält, um die Festplatte zu lesen. Das Sichern von Laufwerken und Festplatten wäre dann nicht möglich.

Nachdem Sie die Installationsanwendung gestartet haben, müssen Sie nur noch den eingeblendeten Aufforderungen folgen und die Hinweise in den Dialogen beachten.

Nach erfolgreicher Installation kann das Programm gestartet werden und steht für den ersten Einsatz bereit.

Programmoberfläche

Erklärung der Fachbegriffe der Programmoberfläche, wie z.B. Sicherung erstellen, Sicherung wiederherstellen, Synchronisierung, Klonen, Extras

Sicherung erstellen: Unter dem Menüpunkt "Sicherung erstellen", werden Ihnen drei verschiedene Arten der Sicherung angeboten, um wichtige Dateien, Laufwerke und sogar ganze Festplatten zu sichern.

Sicherung wiederherstellen: Unter dem Menüpunkt "Sicherung wiederherstellen" werden Ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, bestehende Sicherungsarchive zu suchen, zu öffnen und die enthaltenen Dateien wiederherzustellen.

Synchronisierung: Mit der Synchronisierung können Sie Dateien zwischen unterschiedlichen Ordnern kopieren und immer auf den aktuellen Stand halten.

Klonen: Durch Klonen können Sie exakte Kopien von Laufwerken und Festplatten erstellen. Damit können Sie sogar startfähige Festplatten erstellen, um diese im Notfall schnell einzusetzen.

Die Aufgabenliste: In der Aufgabenliste, können Sie Ihre Aufgaben verwalten und nach Bedarf ändern oder deaktivieren. Sie haben aber auch die Möglichkeit, jederzeit selbst eine Sicherung zu starten. Dabei wird dann die nächste automatische Ausführung vorgezogen und die geplante Sicherungsstrategie ausgeführt.

Extras: Unter "Extras", finden Sie zusätzliche Funktionen zur Wiederherstellung. So können Sie beispielsweise eine Notfall-CD oder ein USB-Rettungsmedium erstellen, um im Totalausfall des Computers eine Sicherung Ihrer Festplatte wiederherzustellen.

Einstellungen: Unter "Einstellungen" können Sie das programmspezifische Vorgehen einstellen.

Berichte: Unter "Berichte", können Sie angefertigte Berichte lesen, die nach jeder Durchführung einer Aufgabe erstellt werden. Dort sehen Sie, ob eine Aufgabe erfolgreich ausgeführt wurde oder welche Fehler aufgetreten sind.

Information: Unter "Information" erhalten Sie Basisinformation zum Programm, zur Lizenz und der Programmversion.

Aktualisierung: Der Update-Dialog ermöglicht es Ihnen nach neuen Aktualisierungen zu suchen und diese dann zu installieren.

Feedback: Im Feedback-Dialog können Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Anwendung mitteilen oder Produktunterstützung anfordern.

Überblick über das Programm

Zusammengefasste Informationen über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und Funktionen des Programms.

Das Programm bietet eine Vielzahl an Funktionen. Es beinhaltet alles Notwendige, um Dateien und Festplatten zu sichern und im Notfall die Sicherung mit Hilfe eines Rettungsmediums wiederherzustellen. Die Anwendung ermöglicht Ihnen die zu sichernden Daten im Sicherungsarchiv zu komprimieren, um den Speicherplatzbedarf zu reduzieren. Um die Sicherheit Ihrer Daten zu gewährleisten, können die Dateien mit Hilfe des Advanced Encryption Standard (AES) mit bis zu 256 Bit verschlüsselt werden. Zusätzlich können zahlreiche Filter definiert werden, um bestimmte Dateien und Ordner in die Sicherung einzubeziehen, oder diese auszuschließen.

Des Weiteren bietet die Software die Möglichkeit, die Häufigkeit einer automatischen Sicherung frei zu wählen, oder das Backup immer manuell auszuführen. Zusätzlich können unterschiedliche Ziele für die Sicherung gewählt werden. Von lokalen Festplatten über Netzwerklaufwerke bis hin zu FTP-Server.

Sicherungen können als volle Sicherungen und als inkrementelle Sicherungen angefertigt werden.

Auf Wunsch informiert das Programm den Benutzer, wenn Aufträge gestartet, fertiggestellt oder wegen Fehler abgebrochen wurden. Außerdem werden, je nach Einstellung, Berichte angefertigt.

Grundlegende Begriffe

Erklärung der Fachbegriffe zum besseren Verständnis.

  • Medium: Ein Datenträger, der Information in Form von Dateien speichert.
  • Festplatte: Der Datenträger, der im Computer eingebaut ist.
  • Laufwerke: Teile einer Festplatte, welche durch Partitionierung eingeteilt sind.
  • Sicherung: Eine angefertigte Kopie von existierenden Dateien oder Abbilder von Festplatten und Laufwerken
  • Sicherungsarchiv: Eine Datei die eine Sicherung enthält
  • Wiederherstellung: Der Prozess des zurück Kopierens einer Sicherung an den ursprünglichen Ort (oder an einen anderen).
  • Synchronisieren: Erstellung einer Kopie von Dateien und Ordnern auf einem Zielmedium
  • Klonen: Erstellen einer exakten Kopie von einem Laufwerk oder einer Festplatte (ähnlich wie Synchronisierung).
  • Sicherungsziel: Der Ort, an dem ein Sicherungsarchiv gespeichert wird.
  • Sicherungsquelle: Der Ursprung, von dem die Dateien gelesen werden.

Systemanforderungen

Angaben über notwendige Computerleistung (Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher und Laufwerke) zur optimalen Nutzung des Programms.

Für die ordnungsgemäße Ausführung der Anwendung ist ein Computer mit einem 1 Ghz Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und 500 MB freiem Festplattenspeicher erforderlich.

Optimal: Ein Computer mit einem 3 Ghz Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und 2000 MB freiem Festplattenspeicher.

Tipp: Je mehr Prozessor-Kerne ein Computer hat, desto schneller wird eine Sicherung (gerade bei aktiver Komprimierung und Verschlüsselung) ausgeführt.

Für das Erstellen eines Rettungsmediums auf CD oder DVD-Basis, ist ein entsprechendes CD-RW/DVD-RW-Laufwerk erforderlich.

Unterstützte Dateisysteme und Speichermedien

Angaben, welche Dateisysteme vom dem Programm unterstützt werden und eine Auflistung möglicher Speichermedien.

Das Programm unterstützt die für das Windows Betriebssystem gebräuchlichen Dateisysteme. Dazu zählen NTFS, FAT16, FAT32 und exFAT. Es können aber auch andere Dateisysteme mit dem Programm gesichert werden. Diese werden als Rohdaten (RAW) mit der Sektor-für-Sektor Methode ausgelesen und gespeichert.

Die Anwendung unterstützt viele gängige Speichermedien als Sicherungsziel. Sicherungsarchive können beispielsweise auf externen Datenträgern wie USB-Sticks, USB-Festplatten und externen SATA Laufwerken (eSATA) oder im Heimnetzwerk, auf NAS-Laufwerken und FTP-Servern gesichert werden. Einzelheiten über den Einsatz dieser Speichermedien erfahren Sie im Kapitel Sicherungsziele.

Daten sichern

In diesem Kapitel werden Vorgehensweisen und Techniken beschrieben, wie Sie Ihre Daten sichern können. Sichern Sie Ihre Dateien, Laufwerke oder ganze Festplatten in verschiedenen Formaten.

Arbeitsweise

Die Software ist darauf ausgelegt eine Datensicherung nicht nur einmal auszuführen, sondern wiederholt. Aus diesem Grund werden Datensicherungen als Aufgaben gespeichert. Am Anfang legen Sie ein Aufgabe an und legen fest, welche Daten wie gesichert werden. Darüber hinaus können Sie festlegen, wie oft das Programm die Datensicherungen automatisch startet. Einmal festgelegt, arbeitet das Programm in Hintergrund und führt die Datensicherungen durch.

Wohin die Daten gesichert werden

Sie können selber festlegen, wo Ihre Daten aufbewahrt werden. In jeder Aufgaben können Sie festlegen, in welchem Verzeichnis das jeweilige Archiv angelegt wird.

Wie die Dateien gespeichert werden

Das Programm erstellt Archive, in denen alle Dateien gespeichert werden. Die Dateien können aber auch in Ordner gesichert werden, sodass diese jederzeit Verfügbar sind.

Unterschiede bei der Datensicherung

Wie unterscheiden sich die einzelnen Sicherungsarten voneinander.

Unterschiede bei der Datensicherung

Die Software stellt unterschiedliche Methoden für die Anfertigung von Sicherungen bereit.

Die Art wie die Dateien gesichert werden, hängt von dem Sicherungstyp ab. Grundsätzlich wird jede ausgewählte Datei gesichert, selbst wenn diese verwendet und auf konventionellen Wege nicht zu lesen ist. Mit Hilfe von Schattenkopien (Shadow Copy Service) werden die ausgewählten Dateien gesichert.

Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

  • Dateien und Ordnern: Bei der "Sicherung von Dateien und Ordnern" werden die Dateiinhalte und Ihre Attribute gesichert. Optional können auch die Zugriffsberechtigungen ebenfalls gesichert werden.
  • Laufwerke: Bei der "Sicherung von Laufwerken" werden exakte Abbilder der Laufwerke und Partitionen angefertigt. Diese beinhalten neben den Dateien auch weitere Daten des Dateisystems und den Bootsektor.
  • Festplatte: Bei der "Sicherung von Festplatten" werden alle Partitionen samt ihrer Inhalte, der Master-Boot-Record und die Partitionstabelle mit allen Startdateien gesichert. Dies entspricht einem kompletten Festplatten-Abbild, wobei nur die verwendeten Sektoren gesichert werden.

Als Basis der Dateien- und Ordnersicherung wird die Dateisicherung verwendet, bei der alle Dateiinhalte vollständig ausgelesen und in einem Archiv gespeichert werden. Neben dem Inhalt der Daten, werden auch Zusatzinformationen wie Erstellung- und Änderungsdatum der Datei, sowie Sicherheitseinstellungen und eine Prüfsumme mit gespeichert.

Bei der Festplatten- und Laufwerkssicherung werden Images (exakte Abbilder) von Festplatten und Laufwerken erstellt, welche notwendig sind, um ein Laufwerk- oder Festplatten-Abbild wiederherzustellen.

Bei der Sicherung eines Laufwerks werden zusätzliche Daten, wie Sicherheitseinstellungen, die Baumstruktur des Dateisystems und der Boot-Record, der für das Hochfahren der Betriebssystems essenziell ist, mit gesichert. (Temporäre Daten wie die Auslagerungsdatei: "pagefile.sys", Und die Datei für den Ruhezustand: "hiberfil.sys", Werden grundsätzlich nicht mit in die Sicherung übernommen, da diese für die Wiederherstellung nicht notwendig sind und viel Platz einnehmen.)

Bei der Sicherung einer Festplatte, werden alle auf der Festplatte enthaltenen Partitionen und Laufwerke gesichert. Inklusive die dazu gehörige MBR- oder die GPT Partitionstabelle und der Master-Boot-Sector (MBR), welcher die Informationen zum Starten des Computers beinhaltet.

Sicherungsschema - Sicherungsstrategie

Information, nach welchem Muster eine Dateisicherung abläuft und zwischen welchen Sicherungsmöglichkeiten Sie wählen können.

Die Software bietet drei Arten der Sicherung.

  • Die erste Art ist eine Vollsicherung. Bei jedem Aufruf der Sicherung, werden alle Dateien vollständig eingelesen und in einem Archiv gesichert.
  • Die differenzielle Sicherung führt beim ersten Mal eine Vollsicherung durch. Bei jedem weiteren Aufruf werden nur die neuen Dateien gesichert, welche sich noch nicht im Archiv befinden.
  • Die inkrementelle Sicherung führt beim ersten Mal (ebenfalls) eine Vollsicherung durch. Danach werden aber, bei jedem weiteren Aufruf, alle Dateien gesichert, die sich seit der letzten Ausführung geändert haben oder neu hinzugekommen sind. Dies macht das Sichern der Dateien viel schneller und spart Speicherplatz.

Nach welchem Muster verläuft eine Sicherung?

Wie eine Sicherung erstellt wird, und welchem Muster nacheinander ausgeführte Sicherungen folgen, wird als Sicherungsschema oder Sicherungsstrategie beschrieben. Das Programm unterscheidet drei Schemata:

  • Vollsicherung
  • Differenzielle Sicherung
  • Inkrementelle Sicherung

Vollsicherung

Bei einer Vollsicherung wird eine neu angelegte Aufgabe gestartet und beginnt jede Datei zu sichern, bis sie alle Dateien in einem Sicherungsarchiv gesichert hat. Dabei wird für jedes neue Starten ein neues Sicherungsarchiv (entsprechend dem gewähltem Dateinamen für das Sicherungsarchiv) erstellt.

Beispiel: Sie möchten Ihre wichtigen Dateien sichern:
  • Dafür erstellen Sie eine entsprechende Dateisicherung, mit dem Dateinamen "Meine erste Sicherung" für das Sicherungsarchiv, wählen als Sicherungsziel das Laufwerk (D:) und starten die erste Sicherung.
  • Das Programm erstellt, Ihren Vorgaben entsprechend, ein Sicherungsarchiv mit dem Namen "Meine erste Sicherung f0" im Laufwerk (D:).
  • Jedes erneute Ausführen der Sicherung produziert eine neue Sicherungsdatei: Erst "Meine erste Sicherung f1", dann "Meine erste Sicherung f2", "Meine erste Sicherung f3", .....
  • Jedes dieser Archive, beinhaltet eine Kopie Ihrer wichtigen Dateien zu einem Zeitpunkt.
Hinweis: Um Ihre Festplatte mit einer Vielzahl von Sicherungsarchiven nicht zu überfluten, müssen Sie die Anzahl der zu behaltenden Sicherungsarchiven (Exemplare) begrenzen. Als Datei, wird immer nur die angegebene Anzahl (Option in den Einstellungen) behalten und alle älteren Sicherungen gelöscht.

Differenzielle Sicherung

Anders verhält es sich bei der differenziellen Sicherung. Bei ihr werden die vorher erstellten Sicherungen ergänzt, d.h.: ein vorher erstelltes Sicherungsarchiv wird geöffnet und mit den zu sichernden Dateien verglichen. Ist eine der neuen Dateien nicht in der Sicherung enthalten oder wurde verändert, so wird diese in ein neues Archiv hinzugefügt. Es wird somit immer ein neues Differenz-Archiv zu der alten Vollsicherung erstellt.

Beispiel: Sie möchten Ihre Dokumente mit Hilfe der differenziellen Methode sichern:
  • Dafür erstellen Sie eine entsprechende Datei und Ordnersicherung mit "Meine erste Sicherung" als Dateinamen.
  • Für das Sicherungsarchiv wählen Sie als Sicherungsziel das Laufwerk (D:) und starten die erste Sicherung am Sonntag.
  • Das Programm erstellt, Ihren Vorgaben entsprechend, ein Sicherungsarchiv mit dem Namen "Meine erste Sicherung f0_d0" als Vollsicherung im Laufwerk (D:).
  • Bei der nächsten Ausführen der Sicherung am Montag wird das alte Sicherungsarchiv der Vollsicherung "Meine erste Sicherung f0_d0" geöffnet und mit Ihren Dokumenten verglichen. Wurde in der Zwischenzeit ein Dokument verändert, wird es in das neue Sicherungsarchiv "Meine erste Sicherung f0_d1" gesichert. Somit enthält das Sicherungsarchiv "Meine erste Sicherung f0_d1" alle geänderten Dateien seit Sonntag.
  • Dieser Prozess wiederholt sich solange, bis die Anzahl der gewählten Teilsicherungen erreicht wurde.
  • Nach dem die vorgegebene Anzahl an Teilsicherungen erstellt wurde, wird wieder eine neue Vollsicherung durchgeführt und der oben beschriebene Prozess wiederholt sich erneut.

Illustration

Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Vollsicherung: Differenziell: Differenziell: Differenziell: Differenziell: Differenziell: Differenziell: Vollsicherung:
Alle Dateien Nur
Änderungen
seit
Sonntag
Nur
Änderungen
seit
Montag
Nur
Änderungen
seit
Dienstag
Nur
Änderungen
seit
Mittwoch
Nur
Änderungen
seit
Donnerstag
Nur
Änderungen
seit
Freitag
Alle Dateien
Der Vorteil dieser Strategie ist, dass nur geänderte Dateien erneut gesichert werden müssen. Dies beschleunigt die Sicherung und spart Platz.

Inkrementelle Sicherung

Empfohlen wird jedoch die inkrementelle Sicherung: Diese, ähnlich der differenziellen Methode, sichert nicht nur neue und geänderte Dateien seit der letzten Vollsicherung, sondern nur neue und geänderte Dateien seit der letzten inkrementellen Sicherung. Nach der anfänglichen Vollsicherung, wird eine inkrementelle Teilsicherung durchgeführt und die neuen oder geänderten Dateien hinzugefügt. 

Beispiel: Sie möchten Ihre Dokumente mit Hilfe der inkrementellen Methode sichern.
  • Dafür erstellen Sie eine entsprechende Datei- und Ordnersicherung mit "Meine erste Sicherung" als Dateinamen.
  • Für das Sicherungsarchiv wählen Sie als Sicherungsziel das Laufwerk (D:) und starten die erste Sicherung am Sonntag.
  • Das Programm erstellt, Ihren Vorgaben entsprechend, ein Sicherungsarchiv mit dem Namen "Meine erste Sicherung f0_i0" als Vollsicherung im Laufwerk (D:).
  • Beim nächsten Ausführen der Sicherung am Montag wird das alte Sicherungsarchiv der Vollsicherung "Meine erste Sicherung f0_i0" geöffnet und mit Ihren Dokumenten verglichen. Wurde in der Zwischenzeit ein Dokument verändert, wird es in das neue Sicherungsarchiv "Meine erste Sicherung f0_i1" gesichert.
  • Bei nächsten Ausführen der Sicherung am Dienstag wird nun das alte Sicherungsarchiv der letzten inkrementellen Sicherung vom Montag "Meine erste Sicherung f0_i1" geöffnet und mit Ihren Dokumenten verglichen. Wurde in der Zwischenzeit ein Dokument verändert, wird es in das neue Sicherungsarchiv "Meine erste Sicherung f0_i2" gesichert.
  • Dieser Prozess wiederholt sich solange, bis die Anzahl der gewählten Teilsicherungen erreicht wurde.
  • Wird bei erneutem Starten der Sicherung, wieder ein neue Vollsicherung durchgeführt, wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang von vorne.

Illustration

Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Vollsicherung: Inkrementell: Inkrementell: Inkrementell: Inkrementell: Inkrementell: Inkrementell: Vollsicherung:
Alle Dateien Nur
Änderungen
seit
Sonntag
Nur
Änderungen
seit
Montag
Nur
Änderungen
seit
Dienstag
Nur
Änderungen
seit
Mittwoch
Nur
Änderungen
seit
Donnerstag
Nur
Änderungen
seit
Freitag
Alle Dateien
Der Vorteil dieser Methode ist, dass man für die Teilsicherungen viel weniger Zeit und Speicherplatz braucht und dennoch ein Sicherungsarchiv mit den aktuellsten Dateien vorrätig hat.
Wichtig: Bitte beachten Sie, dass die älteren Vollsicherungsarchive und die dazu gehörigen Teilsicherungen gelöscht werden, sobald ein neues Vollsicherungsarchiv erstellt wird. Sie können die Anzahl der aufzuhebenden Vollsicherungsarchive mit den dazu gehörigen Teilsicherungen unter "Anzahl der Vollsicherung aufheben" in den Sicherungseinstellungen festlegen.

Aufbewahrung von Sicherungen

Sie können der Software vorgeben, wie lange eine Sicherung oder ein gesamter Sicherungssatz aufbewahrt werden soll. Nutzen Sie dafür die Option in den Sicherungseinstellungen.

Beispiel: Sie möchten eine Vollsicherung einer Datei- und Ordnersicherung anfertigen, sodass immer zwei Vollsicherungen aufbewahrt werden. Diese Sicherungsstrategie soll mit jeweils fünf inkrementellen Sicherungen ablaufen. Die Vollsicherung soll am Montag erstellt werden und von Dienstag bis Samstag möchten Sie nur die Durchführung von inkrementelle Sicherungen.
  • 1. Woche: Sicherung Satz 1 Auf Festplatte 1 : Am Montag erste Vollsicherung und Dienstag bis Samstag jeweils eine inkrementelle Sicherung.
  • 2. Woche: Sicherung Satz 2 Auf Festplatte 1 : Am Montag zweite Vollsicherung und Dienstag bis Samstag jeweils eine inkrementelle Sicherung.
  • 3. Woche: Sicherung Satz  3 Auf Festplatte 1 : Am Montag dritte Vollsicherung und Dienstag bis Samstag eine jeweils inkrementelle Sicherung. Jetzt wird Sicherung Satz 1 gelöscht, Satz 2 bleibt erhalten.
  • 4. Woche: Sicherung Satz  4 Auf Festplatte 1 : Am Montag vierte Vollsicherung und Dienstag bis Samstag jeweils eine inkrementelle Sicherungen. Jetzt wird Sicherung Satz 2 gelöscht, Satz 3 bleibt erhalten.
  • ....

Erstellen einer Sicherung von Laufwerken

Anleitung zum Anlegen einer Aufgabe zur Sicherung von Laufwerken.

Wie können Sie eine neue Sicherung von Laufwerken anlegen?

Das Anlegen einer neuen Sicherung ist ganz einfach.

  • Starten Sie das Programm oder öffnen Sie die Programmoberfläche.
  • Gehen Sie im Hauptmenü auf den Menüpunkt Sicherung erstellen.
  • Dann erscheinen auf der linken Seite Schaltflächen, mit denen Sie die Art der Sicherung wählen können.
  • Sie haben die Auswahl zwischen:
    • Datei- und Ordnersicherung,
    • Laufwerkssicherung Und
    • Festplattensicherung.
Hinweis: Wenn Sie eine startfähige Sicherung von Ihrem Computer erstellen möchten, so ist es notwendig, dass Sie eine Festplattensicherung durchführen. Denn dann werden auch die Informationen für das Starten des Computers gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt.

Eine Sicherung von Laufwerken ermöglicht Ihnen die Auswahl von Laufwerken, die Sie regelmäßig gesichert haben möchten.

Anleitung

  • Klicken Sie auf die "Sicherung von Laufwerken"-Schaltfläche und es erscheint ein Dialog mit einer Liste von Laufwerken auf Ihrem Computer.
  • Es werden sowohl normale, unsichtbare und verschlüsselte Laufwerke, als auch Laufwerke von externen Datenträgern angezeigt.
  • Setzen Sie einen Hacken vor das auszuwählende Laufwerk. Damit zeigen Sie dem Programm, dass dieses Laufwerk in die Sicherung aufgenommen werden soll.
  • Nachdem Sie alle zu sichernden Laufwerke markiert haben, wählen Sie unter "Sicherungsort" das Verzeichnis aus, wo das Sicherungsarchiv gespeichert werden soll.
  • Eine Zeile tiefer, wählen Sie die Häufigkeit der Sicherung und darunter das Sicherungsschema aus.
  • Nun brauchen Sie nur noch einen Namen für die Aufgabe zu vergeben.
  • Jetzt können Sie die Sicherung starten, indem Sie auf die "Ausführen"-Schaltfläche klicken.

Erstellen einer Sicherung von Festplatten

Anleitung zum Anlegen einer Sicherung von Festplatten

Wie können Sie eine neue Sicherung von Festplatten anlegen?

Das Anlegen einer neuen Sicherung ist ganz einfach.

  • Starten Sie das Programm oder öffnen Sie die Programmoberfläche.
  • Gehen Sie im Hauptmenü auf den Menüpunkt Sicherung erstellen.
  • Dann erscheinen auf der linken Seite Schaltflächen, mit denen Sie die Art der Sicherung wählen können.
  • Sie haben die Auswahl zwischen:
    • Datei- und Ordnersicherung,
    • Laufwerkssicherung Und
    • Festplattensicherung.

Eine Sicherung von Festplatten ermöglicht Ihnen die Auswahl von Festplatten, die Sie regelmäßig gesichert haben möchten.

Anleitung

  • Klicken Sie auf die "Sicherung von Festplatten"-Schaltfläche und es erscheint ein Dialog mit einer Liste von Festplatten auf Ihrem Computer. 
  • Es werden alle, an den Computer angeschlossenen, Festplatten angezeigt. 
  • Unabhängig davon, ob Sie über SATA, IDE oder USB angeschlossen sind. 
  • Setzen Sie einen Hacken vor die Festplatten, welche Sie gesichert haben möchten. 
  • Damit bestätigen Sie dem Programm, dass diese Festplatte in die Sicherung aufgenommen werden soll. 
  • Nachdem Sie alle zu sichernden Festplatten markiert haben, wählen Sie unter "Sicherungsort" das Verzeichnis aus, in welchem das Sicherungsarchiv gespeichert werden soll.
  • Eine Zeile tiefer, wählen Sie die Häufigkeit der Sicherung und darunter das Sicherungsschema aus.
  • Nun brauchen Sie nur noch einen Namen für die Aufgabe zu vergeben.
  • Jetzt können Sie die Sicherung starten, indem Sie auf die "Ausführen"-Schaltfläche klicken.

Ausführen einer Sicherung

Anleitung zum Starten einer Sicherung

Wie können ich eine Sicherung starten?

Wenn Sie eine neue Sicherung gerade angelegt haben und auf die Ausführen-Schaltfläche klicken, erscheint ein Dialog mit einem Fortschrittsbalken, der es Ihnen ermöglicht die Sicherung zu starten. Sobald Sie diesen Dialog sehen, klicken Sie unten rechts im Dialog auf die Ausführen-Schaltfläche und die Sicherung startet sofort. Dies erkennt man an den Zahlen, die über dem Fortschrittsbalken erscheinen und die Zeit zählen.

Wie kann ich eine Sicherung später erneut starten?

Haben Sie zuvor eine neue Sicherung angelegt, können Sie diese später erneut starten.

Anleitung

  • Starten Sie das Programm oder öffnen Sie die Programmoberfläche.
  • Gehen Sie im Hauptmenü auf den Menüpunkt: Aufgabenliste
  • Dann erscheint eine Liste mit allen Aufgaben
  • Klicken Sie doppelt mit der Maus auf die Aufgabe: Ein Dialog erscheint
  • Klicken Sie unten rechts im Dialog auf die Ausführen-Schaltfläche

Wie kann ich eine laufende Sicherung beobachten?

Haben Sie ein Aufgabe gerade manuell gestartet oder wurde diese automatisch gestartet, können Sie den Fortschritt beobachten.

Anleitung

  • Starten Sie das Programm oder öffnen Sie die Programmoberfläche.
  • Gehen Sie im Hauptmenü auf den Menüpunkt: Aufgabenliste
  • Dann erscheint eine Liste mit allen Aufgaben
  • Klicken Sie doppelt mit der Maus auf die Aufgabe: Ein Dialog erscheint
  • Ein grüner Balken zeigt den Fortschritt der aktuellen Sicherung

Wo sehe ich, wie lange eine Sicherung dauert?

Wenn Sie den Fortschrittsdialog offen haben, erscheinen über dem Fortschrittsbalken Zahlen. Diese geben Ihnen an, wie lange eine Sicherung bereits läuft, und daraus eine errechnete, wahrscheinliche Dauer der Sicherung. Nebenbei sehen Sie auch, die Menge an Daten, die verarbeitet wird bzw. verarbeitet wurde.

Wie kann ich eine laufende Sicherung anhalten?

Sie haben zusätzlich die Möglichkeit eine laufende Sicherung anzuhalten, wenn sie den Fortschrittsdialog offen haben. Klicken Sie dazu unten rechts auf die Schaltfläche Pause. Möchten Sie die Sicherung fortsetzen, klicken Sie erneut unten rechts auf die Schaltfläche Fortsetzen.

Sicherungsziele

Übersicht und Beschreibung über die verschiedenen Möglichkeiten für das Archivieren einer Sicherung.

Wo kann ein Sicherungsarchiv gespeichert werden?

Sie haben mehrere Möglichkeiten für das Archivieren einer Sicherung. Die Anwendung unterstützt viele gängige Speichermedien als Sicherungsziel. Sicherungsarchive können beispielsweise auf externen Datenträgern wie:

  • USB-Sticks, 
  • USB-Festplatten Und 
  • Externen SATA Laufwerken (eSATA) oder im 
  • Heimnetzwerk, Auf
  • NAS-Laufwerken Und 
  • FTP-Servern gesichert werden.

Die leichteste Art eine Sicherung aufzubewahren ist eine angeschlossene Festplatte.

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass das Sicherungsarchiv auf einer anderen Festplatte gespeichert wird, als der Ursprung der Daten in der Sicherung. Die Festplatten, die an den Computer angeschlossen sind, werden über ein Laufwerk bereitgestellt. Dieses können Sie unter "Sicherungsort", "Lokaler Ordner" ansprechen, indem Sie mit der "Durchsuchen"-Schaltfläche den Ort auswählen.

Externe Datenträger

Eine deutlich bessere Variante seine Sicherung aufzubewahren ist eine externe USB-Festplatte oder ein USB-Stick.

Das USB-Medium, dass an den Computer angeschlossen ist, wird ebenfalls über ein Laufwerk bereitgestellt. Diesen Pfad können Sie unter "Sicherungsort", "Lokaler Ordner" angeben, indem Sie mit der "Durchsuchen"-Schaltfläche benutzen.

Netzwerk

Eine weitere sichere Methode ist die Sicherung im Netzwerk.

Dabei können Sie Daten im Netzwerk auf zwei Wegen ablegen. Sie können ein Netzwerklaufwerk in Ihrem Arbeitsplatz einbinden und das Netzwerklaufwerk wie einen lokalen Ordner ansprechen (siehe oben). Oder Sie können auf die Netzwerkfreigabe direkt zugreifen, indem Sie als Ziel der Sicherung das Netzwerk auswählen, eine Freigabe auf einem Server angeben: (Beispiel: "\\MeinHeimServer\MeinFreigabe\MeinOrdnerFürDieSicherung") Bei Bedarf können Sie einen Benutzernamen mit ein Passwort setzen, wenn es sich um eine geschützte Netzwerkfreigabe handelt. Beachten Sie, dass Netzwerkfreigaben oft langsamer sind als Festplatten und es somit zu langsameren Sicherungen kommt.

FTP-Server

Ebenfalls sicher, aber sehr langsam ist der FTP-Server.

Die Anwendung unterstützt Verbindungen zu FTP fähigen Geräten, wie NAS-FTP-Server im Intranet oder FTP-Server im Internet. Für Geräte, die dauerhaft in Betrieb sind, ist eine FTP Sicherung kein Problem. Computer die nur kurzzeitig in Betrieb sind, haben Probleme mit dem Hochladen der Dateien, da durch zeitnahes Herunterfahren ein Upload abgebrochen wird und später neu beginnen muss.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass bei FTP Sicherungen der Transfer auf den FTP-Server nicht während der Sicherung geschieht, sondern nach der Sicherung.
Firewall: Für den Upload auf einen FTP-Server ist eine Internetverbindung vorausgesetzt. Bitte erstellen Sie alle erforderlichen Regeln und Ausnahmen für die Software in Ihrer Firewall.
Fügen Sie folgende Programme zur Ausnahme hinzu:
  • backupmanager32.exe
  • backupmanager64.exe
  • backupsvc5.exe

Die Archivformate

Verwendete Archiv- und Sicherungsformate, sowie die Auflistung der Vor- und Nachteile und der Vergleich zu anderen Archivformaten.

Backup File Archiv

Das Sicherungsarchiv der Software für Dateisicherungen heißt "Backup File Archiv". Dieses Dateiformat erkennen Sie an der Endung (*.bfa). Dieses Archivformat bietet viele Vorteile gegenüber anderen Archivformaten wie (*.zip), was die Geschwindigkeit, Erweiterbarkeit, Verschlüsselung und Änderung angeht. Neben der starken AES-256 Verschlüsselung und der Archivaufteilung beherrscht dieses Archiv drei unterschiedliche Kompressionsalgorithmen. Des Weiteren kann dieses Archivformat auch Sicherheitsrichtlinien und Alternative Data Stream (ADS) speichern, was das ZIP-Archiv nicht kann.

Vorteile

  • Starken Verschlüsselung: AES-128, AES-192, AES-256
  • MultiThreading-fähig: Je mehr Prozessoren, desto schneller
  • Sichern von Sicherheitsrichtlinien Und Alternative Data Stream (ADS)
  • UNC-Pfade: Unterstützt Pfade der Länge bis 32000 Zeichen
  • Unterstützt Unicode Dateinamen: Auch andere Zeichen wie Chinesisch und Kyrillisch
  • Inkrementelle Sicherung durch verknüpfen der Archive
  • Schnellere Schreibvorgänge durch Async- und Buffer-Technik
  • Maximale Dateigröße: 137.438.953.471 GB
  • Splitting: Archiv kann in kleine Dateien aufgeteilt werden
  • Akzeptiert Netzwerkpfade und kann diese Wiederherstellen.

Nachteil

  • Kann nur von dieser Software geöffnet werden

Dieses Format ist bisher nur mit dem Advanced Backup Manager zu öffnen. Deswegen wird empfohlen, eine Kopie der Installationsdatei aufzubewahren, um im Notfall das Wiederherstellen aus diesem Archiv-Format zu ermöglichen.

ZIP Archiv

Vorteile

  • Dieses Format kann auch von anderen Programmen geöffnet werden
  • Nur Deflate als Kompressionsalgorithmus
  • Verschlüsselung: Crypto Und AES-256
  • UTF-8 Codierung: Auch andere Zeichen wie Chinesisch und Kyrillisch
  • Splitting: Archiv kann in kleine Dateien aufgeteilt werden
  • Akzeptiert Netzwerkpfade und kann diese Wiederherstellen.
  • Splitting: Archiv kann in kleine Dateien aufgeteilt werden
  • Akzeptiert Netzwerkpfade und kann diese Wiederherstellen.

Nachteile

  • Keine UNC-Pfade: Pfadlänge auf 260 Zeichen beschränkt
  • Kann keine Sicherheitsrichtlinien und Alternative Data Stream (ADS) sichern

Das Zip64 Archiv ist eine Erweiterung des ZIP-Archivs, womit die Beschränkung der maximalen Dateigröße von 4 GB aufgehoben wird.

Backup Disk Image

Das "Backup Disk Image"-Format wurde entwickelt, um Abbilder von Festplatten in einer Datei zu speichern. Dieses Dateiformat erkennen Sie an der Endung (*.bdi). Es bietet den Vorteil, dass man damit auch Festplatten inkrementell speichern kann. Somit nehmen die einzelnen Archive Bezug zu einander und speichern nur die Änderung, die im letzten Archiv nicht enthalten ist. Dies macht das Archiv stabiler. Zudem ist dieses Format MultiThreading-fähig, womit man eine höhere Geschwindigkeit bei der Sicherung erreicht. Neben Extras wie eine starke AES-256 Verschlüsselung und Archivaufteilung, beherrscht dieses Format drei unterschiedliche Kompressionsalgorithmen.

Vorteile

  • Starke Verschlüsselung: AES-128, AES-192, AES-256
  • MultiThreading-fähig: Je mehr Prozessoren, desto schneller
  • Inkrementelle Sicherung durch verknüpfen der Archive
  • Schnellere Schreibvorgänge durch Async- und Buffer-Technik
  • Maximale Dateigröße: 137.438.953.471 GB
  • Splitting: Archiv kann in kleine Dateien aufgeteilt werden
  • Das Sicherungsarchiv kann als Laufwerk im Arbeitsplatz eingebunden werden und die Laufwerke können durchsucht werden.

Verschlüsselung

Angabe und Anleitung zur Verschlüsselung von Sicherungsarchiven.

Das Programm unterstützt die AES-Verschlüsselung in drei Varianten mit 128, 192 und 256 Bit Länge. Sie können die Verschlüsselung aktivieren, indem Sie:

  • Eine neue Sicherung erstellen, dann auf
  • Sicherungseinstellungen gehen und
  • Im Auswahlfenster (auf der linken Seite) den Menüpunkt Verschlüsselung auswählen.

Dort können Sie nun die Verschlüsselung aktivieren und ein Passwort eingeben.

Aufgabe bearbeiten

Bearbeiten Sie angelegte Aufgaben nachträglich.

Einen bereits angelegte Aufgabe können Sie bearbeiten und enthaltene Einstellungen ändern, indem Sie

  • Im Hauptmenü auf das Register Aufgabenliste klicken,
  • Die gewünschte Aufgabe markieren und anschließend
  • Mit der rechten Maustaste das Menü öffnen.
  • Im Menü dann auf Bearbeiten klicken.

Es öffnet sich ein Fenster, wie bereits beim Erstellen der Aufgabe. Nachdem Sie alle Änderungen durchgeführt haben, können Sie diese wieder speichern.

Sicherung im Netzwerk

Sicherung im Netzwerk und das Verwenden von geschützten Netzwerkfreigaben.

Das Netzwerk als Quelle

Zum Sichern von Netzwerkfreigaben müssen Sie eine "Sicherung von Dateien und Ordnern"-Aufgabe anlegen und im Auswahlfeld das eingebundene Netzlaufwerk oder die Netzwerkfreigabe auswählen.

Das Netzwerk als Ziel

Wenn Sie ein Sicherungsarchiv von lokalen Dateien und Ordnern in einem Netzwerk speichern möchten, müssen Sie bei der Auswahl das Netzwerk als Ziel markieren und eine Netzwerkfreigabe manuell eingeben (Beispielsweise: \\MeinServer\MeineFreigabe). Zusätzlich können Sie auch einen Ordner bestimmen, in dem die Sicherung abgelegt werden soll (Beispielsweise: \\MeinServer\MeineFreigabe\MeinOrdner).

Abgesichertes Netzwerk - Authentifizierung

Um eine geschützte Netzwerkfreigabe verwenden zu können, geben Sie den Benutzername und das Passwort in den unter dem Netzwerkziel angezeigten Textfeldern für die Authentifizierung ein.

Empfehlung: Nutzen Sie für das Programm ein eigenes Konto mit Benutzername und Passwort, um Konflikte mit anderen Programmen, die ebenfalls auf die Freigabe zugreifen, zu vermeiden.

Problemlösung

Nicht alle Netzwerkfreigaben werden im Programm angezeigt

Legen Sie fehlende Netzwerkfreigaben im Programm einfach selber an:

  • Erstellen Sie eine Dateisicherung
  • Klicken Sie Netzwerkfreigabe hinzufügen

Benachrichtigungen

Schalten Sie Benachrichtigungen wahlweise ein oder aus.

Das Programm unterstützt zahlreiche Benachrichtigungen, die Sie ein- und ausschalten können. Die Einstellungen finden Sie unter "Sicherungseinstellungen", unter den Menüpunkt "Benachrichtigungen".

Statusfenster

Das Statusfenster ist das kleine Fenster am rechten unteren Rand. Dieses erscheint, wenn eine Aufgabe gestartet wird. Sie können für jede Aufgabe einzeln festlegen, ob dieses Statusfenster angezeigt wird. Die Einstellungen finden Sie unter "Sicherungseinstellungen", unter den Menüpunkt "Benachrichtigungen".

Beginn und Ende einer Sicherung

Das Programm benachrichtigt Sie, wenn eine Aufgabe beginnt oder endet. Diese Benachrichtigungen erscheinen am rechten unteren Rand. Sie können für jede Aufgabe einzeln festlegen, ob diese Benachrichtigungen angezeigt werden. Die Einstellungen finden Sie unter "Sicherungseinstellungen", unter den Menüpunkt "Benachrichtigungen".

Komplettes System sichern und wiederherstellen

Sichern Sie Ihre Systemfestplatte und stellen Sie diese im Notfall wieder her.

Sicherung

Wenn Sie ein komplettes System sichern möchten, um es im Notfall mit allen System- und Startdateien wiederherzustellen, benötigen Sie eine Festplattensicherung, welche alle notwendigen Informationen beinhaltet. Diese sichert alle Dateien, die sich auf der Festplatte befinden, sowie die Partitionstabelle und den Bootsektor. All dies ist notwendig, damit das Betriebssystem nach einer Wiederherstellung wieder so funktioniert wie zuvor.

Um eine Festplattensicherung im Notfall (bspw. Festplattendefekt) wiederherstellen zu können, benötigen Sie ein Rettungsmedium. Siehe Rettungsmedium.

Wie erkenne ich die Festplatte mit dem Betriebssystem?

Im Dialog für die Festplattensicherung, sehen Sie in der Spalte Sonstiges den Vermerk "Windows Betriebssystem". Diese Festplatte müssen Sie in die Systemsicherung einschließen.

Wiederherstellung

Sollte es zu einem Datenverlust, Festplattenfehler oder Defekt kommen, können Sie Ihre Sicherung mithilfe des Rettungsmediums einfach auf eine beliebige Festplatte wiederherstellen. Die neue Festplatte kann gleich groß oder auch größer sein als die frühere. Die neue Festplatte muss auch nicht vorpationiert oder vorformatiert werden. Bei der Wiederherstellung legt das Programm alle notwendigen Partitionen an und erstellt auch den alten Bootsektor.

Häufige Fragen

Kann man mit der Laufwerkssicherung ein startfähiges System wiederherstellen?

Wegen der Art und Weise wie Windows aufgeteilt ist und startet, reicht oftmals, und gerade bei den neuen Versionen, die Wiederherstellung eines einzigen Laufwerks allein nicht aus. Denn Windows ist nicht nur auf dem Laufwerk, auf dem das Windows Verzeichnis ist, sondern auch auf kleinen unsichtbaren Partitionen, die für den Start von Windows ebenfalls verwendet werden. Für erfahrene Anwender, die genau wissen welche Laufwerke für ein startfähiges Windows benötigt werden, bietet sich auch eine Laufwerkssicherung an, um eine startfähige Sicherung zu erstellen. Als Unerfahrener oder Anfänger sollten Sie immer die Festplattensicherung durchführen.

Erstellen einer Sicherung von Dateien und Ordner

Anleitung zum Anlegen einer neuen Aufgabe zur Sicherung von Dateien und Ordner.

Wie können Sie eine neue Sicherung anlegen?

Das Anlegen einer neuen Sicherung ist ganz einfach.

  • Starten Sie das Programm oder öffnen Sie die Programmoberfläche.
  • Gehen Sie im Hauptmenü auf den Menüpunkt Sicherung erstellen.
  • Dann erscheinen auf der linken Seite Schaltflächen, mit denen Sie die Art der Sicherung wählen können.
  • Sie haben die Auswahl zwischen:
    • Datei- und Ordnersicherung,
    • Laufwerkssicherung Und
    • Festplattensicherung.

Hinweis: Wenn Sie eine startfähige Sicherung von Ihrem Computer erstellen möchten, so ist es notwendig, dass Sie eine Festplattensicherung durchführen. Denn dann werden auch die Informationen für das Starten des Computers gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt.

Eine Sicherung von Dateien und Order ermöglicht Ihnen die Auswahl von bestimmten Dateien, die für Sie ganz wichtig sind und Sie regelmäßig gesichert haben möchten.

  • Klicken Sie auf die "Sicherung von Dateien und Order" Schaltfläche und es erscheint ein Dialog mit einer Liste von Dateien (oben rechts) in einer Baumstruktur Ihres Dateisystems (oben links). Über diese Baumstruktur können Sie durch die Ordner navigieren.
  • Klicken Sie sich zu den gewünschten Dateien durch und setzen Sie einen Hacken vor die zu sichernden Dateien, oder nach belieben, vor einen Ordner.
  • Damit legen Sie fest, welche Dateien in die Sicherung aufgenommen werden sollen. 
  • Nachdem Sie alle zu sichernden Dateien markiert haben, wählen Sie unter `Sicherungsort` das Verzeichnis aus, wo das Sicherungsarchiv gespeichert werden soll.
  • Eine Zeile tiefer, wählen Sie die Häufigkeit der Sicherung und darunter das Sicherungsschema aus.
  • Nun brauchen Sie nur noch einen Namen für die Aufgabe zu vergeben.
  • Jetzt können Sie die Sicherung starten, indem Sie auf die "Ausführen"-Schaltfläche klicken.

Komprimierung

Informationen zu den verwendbaren Kompressionsalgorithmen, ihrer Anwendbarkeit und Skalierbarkeit und der Vergleich dieser für die Datensicherung.

Algorithmen

In der Software stehen drei unterschiedliche Kompressionsalgorithmen zur Verfügung:

  • Speed-LZ: 4-6 mal so schnell wie Deflate, mittlere Kompression
  • Deflate: Etwa doppelt so schnell wie LZMA, etwa 20-30% bessere Kompression wie Speed-LZ
  • LZMA: Etwa 10-20% bessere Kompression wie Deflate.

Anwendung

Der Speed-LZ Kompressionsalgorithmus ist auf Geschwindigkeit ausgerichtet. Er verbraucht wenig Prozessorleistung und kann schnell auch große Mengen an Daten zuverlässig und verlustfrei komprimieren. Er eignet sich besonders für ältere Computer mit nur geringer Leistung.

Der Deflate-Kompressionsalgorithmus ist verbreitet und bekannt aus dem beliebten ZIP Archiv. Er ist mehrfach erprobt und bietet eine solide Grundlage für eine sichere Kompression. Sein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Kompressionsstärke macht ihn ideal zur Anwendung auf modernen Computer.

Wer Platz sparen muss und viel Rechenleistung hat, kommt mit dem LZMA Algorithmus gut voran. Stehen genügend Prozessorkerne zur Verfügung, kann dieser die Daten aufteilen und damit höhere Geschwindigkeiten erreichen. Damit wird er fast so schnell wie Deflate.

Skalierbarkeit

Durch Aufteilen der zu komprimierenden Datenmenge, können alle Kompressionsalgorithmen auf vorhandene Kerne skaliert werden, sodass bei einem Prozessor mit z.B.: 16 Rechenkernen, auch ein Geschwindigkeitszuwachs bis zu 1600% möglich ist. In der Realität wird der Zuwachs aber etwas geringer ausfallen, da durch die Synchronisierung der Kerne Zeit verloren geht.

Archiv-Validierung

Möglichkeit die erstellten Sicherungsarchive vom Programm manuell oder automatisch auf Funktionsfähigkeit überprüfen zu lassen und anfallende Fehler zu melden.

Allgemein

Im Allgemeinen wird zwischen zwei Arten unterschieden:

  • Validierung des Archivs durch Überprüfung der Indexeinträge: Es werden alle Inhalte durchgezählt und die Größe des Archivs verglichen.
  • Validierung des Archivs durch eine simulierte Wiederherstellung: Alle Inhalte werden aus dem Sicherungsarchiv extrahiert und anhand einer Prüfsumme verglichen.

Archiv-Validierung einer Laufwerks- oder Festplattensicherung

Bei der Validierung werden die Daten nicht erneut von der Festplatte eingelesen, sondern aus dem Sicherungsarchiv extrahiert und anhand einer, bei der Sicherung erstellten, Prüfsumme (CRC32, MD5 oder SHA1) verglichen. Welche Prüfsumme zur Kontrolle verwendet werden soll, kann unter den Sicherungseinstellungen ausgewählt werden.

Archiv-Validierung einer Dateisicherung

Bei der Validierung einer Dateisicherung werden alle Dateien aus dem Archiv extrahiert und anhand einer, während der Sicherung erstellten, Prüfsumme (CRC32, MD5 oder SHA1) verglichen. Welche Prüfsumme zur Kontrolle verwendet werden soll, kann unter den Sicherungseinstellungen ausgewählt werden.

Automatische Validierung

Beim Erstellen einer Sicherung kann ein Sicherungsarchiv, direkt im Anschluss an den Sicherungsprozess, validiert werden. Dabei wird sofort der Erfolg der Sicherung sichergestellt. Treten bei der Validierung Fehler auf, so werden diese in den Bericht geschrieben und der Benutzer über das Fehlschlagen der Validierung über ein Hinweis im Statusfenster informiert.

Ein Sicherungsarchiv kann aber auch regelmäßig, in ausgewählten Abständen, nach der Datensicherung validiert werden. Kommt es bei der Validierung zu einem Fehler, wird der Benutzer ebenfalls über ein Hinweis im Statusfenster informiert.

Manuelle Durchführung einer Validierung

Über den Explorer

Sie können eine Sicherung über den Windows Explorer validieren, indem Sie zum Speicherort des Archivs im Explorer navigieren und das Sicherungsarchiv auswählen.

  • Rechtsklick auf die Datei
  • Untermenü: Backup Manager
  • Menüpunkt: Archiv validieren

Es wird unmittelbar eine Schnell-Validierung durch Überprüfung der Indexeinträge durchgeführt.

Über das Programm

Öffnen Sie den Archiv - Dialog über:

  • Hauptmenü
  • Sicherung wiederherstellen
  • Alle Archive suchen und anzeigen
  • Rechtsklick auf das gewünschte Archiv
  • Im Kontextmenü auf Validieren

Es wird unmittelbar eine Schnell-Validierung durch Überprüfung der Indexeinträge durchgeführt.

E-Mail Benachrichtigung

Mit Hilfe von E-Mail Benachrichtigungen können Sie sich und andere, auch über das Intranet hinaus, über den Erfolg Ihrer Datensicherungen benachrichtigen lassen. Auch mehrere Empfänger sind möglich.

Allgemein

Sie können bei jeder Sicherungsaufgabe die E-Mail Benachrichtigung aktivieren. Diese versendet eine E-Mail an die von Ihnen ausgewählte Adresse und benachrichtigt Sie wahlweise über Erfolg, Fehler oder einfach nur über eine vollständige Ausführung der Sicherungsaufgabe.

Verschlüsselung

Es ist wichtig bei den Einstellungen, dass Sie die richtige Verschlüsselung auswählen. Nicht alle Mailserver senden automatisch die akzeptierten Verschlüsselungen an das Programm, sodass das Programm nicht automatisch eine für Sie auswählen kann. Sie müssen explizit SSL oder TSL auswählen, aber nur wenn der Server die Verschlüsselungen auch unterstützt.

Beispiele

Google Mail
E-Mail-Adresse: max.muster@gmail.com
Server: smtp.gmail.com
Port: 587
Verschlüsselung: TSL

T-Online Mail
E-Mail-Adresse: max.muster@t-online.de
Server: securesmtp.t-online.de
Port: 587
Verschlüsselung: TSL

Live Mail / Hotmail / Outlook
E-Mail-Adresse: max.muster@live.de oder max.muster@hotmail.com
Server: smtp.live.com
Port: 587
Verschlüsselung: TSL oder SSL

Berichte anhängen

Neben einfachen Informationen über die Aufgabe, können Sie auch den ganzen Bericht an die E-Mail anhängen lassen. Dann haben Sie im Bericht gleich alle wichtigen Einzelheiten zur Hand, die Sie evtl. interessieren könnten.

Mehrere Empfänger

Sie können die E-Mail Benachrichtigung an mehrere Empfänger versenden, indem Sie in das Feld E-Mail Empfänger die E-Mail Adressen aller Empfänger durch ein Semikolon eingeben.

Beispiel

freund@hotmail.com; test@web.com

Mit anderem Benutzerkonto ausführen

Ihre Sicherung oder Aufgabe können Sie unter einem anderen Benutzerkonto ausführen lassen, wenn bspw. Administratorrechte benötigt werden. Oder aber auch als Dienst.

Oftmals wird das Programm unter einem eingeschränktem Benutzerkonto ausgeführt. Für einige Sicherung und Aufgaben werden jedoch erhöhte Benutzerrechte oder sogar Administratorrechte erwartet. In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit eine Aufgabe so zu konfigurieren, dass sie mit erhöhten Rechten ausgeführt wird, auch wenn das gerade angemeldete Benutzerkonto keine Administratorrechte besitzt.

Dafür benötigen Sie ein beliebiges Benutzerkonto mit Administratorrechten. Es kann das zentrale Administrator Benutzerkonto oder ein anderes Backup-Benutzerkonto mit Administratorrechten sein.

Für das Ausführen einer Aufgabe mit Administratorrechten gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Starten oder öffnen Sie das Programm.
  • Gehen Sie zum Menüpunkt: Aufgaben
  • Rechtsklick auf die Aufgabe, die Sie konfigurieren möchten.
  • Wählen Sie im Kontextmenü "Bearbeiten" aus.
  • Dann unten links auf Einstellungen.
  • In der linken Navigation der Menüpunkt: Durchführung.
  • Setzen Sie einen Haken bei "Aufgabe unter einem anderen Benutzerkonto ausführen", um die Verwendung zu aktivieren.
  • Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort des Benutzerkontos mit Administratorrechten an, unter dem das Programm diese Aufgabe ausführen soll.
  • Speichern Sie die Aufgabe und starten Sie diese dann. Das Programm wird nun automatisch den Benutzer anmelden und die Aufgabe ausführen.

Wichtig: Für diese Funktion ist der Backup-Dienst erforderlich, welcher automatisch mit dem Programm installiert wird. Falls Sie diesen manuell deaktiviert haben, wird es nicht funktionieren.

Diese Einstellungen können Sie mit einem beliebigen eingeschränkten Benutzerkonto konfigurieren und die Aufgabe anschließend jederzeit starten.

Sicherung als Dienst ausführen

Ebenfalls lassen sich die Sicherungen auch als Dienst, unter dem SYSTEM Benutzerkonto, ausführen. Dazu müssen Sie diese Aufgaben folgend konfigurieren.

  • Starten oder öffnen Sie das Programm.
  • Gehen Sie zum Menüpunkt: Aufgaben
  • Rechtsklick auf die Aufgabe, die Sie konfigurieren möchten.
  • Wählen Sie im Kontextmenü "Bearbeiten" aus.
  • Dann unten links auf Einstellungen.
  • In der linken Navigation der Menüpunkt: Durchführung.
  • Setzen Sie einen Haken bei Aufgabe unter einem anderen Benutzerkonto ausführen, um die Verwendung zu aktivieren.
  • Wählen Sie beim Benutzer im Dropdown-Menü das Element SYSTEM aus oder tippen Sie SYSTEM in das Eingabefeld ein.
  • Lassen Sie das Passwort leer.
  • Speichern Sie die Aufgabe und starten Sie diese dann. Das Programm wird nun automatisch die Aufgabe unter dem Benutzerkonto SYSTEM ausführen.

Wichtig: Für diese Funktion ist der Backup-Dienst erforderlich, welcher automatisch mit dem Programm installiert wird. Falls Sie diesen manuell deaktiviert haben, wird es nicht funktionieren.

Daten wiederherstellen

Dieser Abschnitt beschäftigt sich damit, wie Sie Ihre Daten wiederherstellen können. In den verschiedenen Anleitungen erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten wiederherstellen können und was Sie dabei beachten müssen.

Einführung in die Wiederherstellung

Das Programm kann die von Ihnen gesicherten Daten wiederherstellen. Diese können Sie entweder zurück auf den ursprünglichen Datenträger wiederherstellen oder aber auf einen Anderen. Das Handbuch enthält für jede Sicherung eine Anleitung zur Wiederherstellung der jeweiligen Sicherung.

Automatische Wiederherstellung

Am schnellsten führen Sie eine Wiederherstellung durch, wenn Sie die automatisch Wiederherstellung wählen. Das Programm fragt Sie bei jedem Wiederherstellungsversuch, ob Sie Manuell oder Automatisch wiederherstellen möchten. Bei der Automatische Wiederherstellung übernimmt das Programm die Konfiguration und stellt die Daten auf den ursprünglichen Datenträger wieder her.

Wiederherstellung aus dem Rettungsmedium

In manchen Fällen ist es erforderlich, dass die Wiederherstellung im Rettungsmedium erfolgt. Etwa wenn eine Systemsicherung wiederhergestellt werden soll. In diesem Fall müssen Sie vor der Wiederherstellung in das Rettungsmedium wechseln. Siehe Rettungsmedium. Abhängig von der Wiederherstellung, schlägt die Software Ihnen den Neustart ins Rettungsmedium automatisch vor.

Sicherungsarchive suchen und anzeigen

Sicherungsarchive müssen nicht selbst gesucht werden. Sie können diese suchen und übersichtlich anzeigen lassen.

Durch die Funktionen der Software, müssen Sie nicht selbst nach Sicherungsarchiven suchen, sondern Sie können diese suchen lassen:

  • Klicken Sie im Hauptmenü unter "Sicherung wiederherstellen" auf die Schaltfläche "Sicherungsarchiv suchen".
  • Klicken Sie im angezeigten Dialog unten rechts die Schaltfläche "Durchsuchen".
  • Das Programm durchsucht die ausgewählten Laufwerke und listet alle gefundenen Sicherungsarchive in einer übersichtlichen Tabelle auf.
  • Durch doppeltes Anklicken der Sicherungsarchive öffnen Sie diese.

Sicherungsarchiv öffnen

Anleitung, wie Sie ein bestimmtes Archiv wiederherstellen können.

Wenn Sie ein bestimmtes Sicherungsarchiv wiederherstellen möchten und wissen wo es gespeichert ist, klicken Sie:

  • Im Hauptmenü auf "Sicherung wiederherstellen", anschließend
  • Auf die Schaltfläche "Wiederherstellen aus Sicherungsarchiv".

Danach erscheint ein Dialog, mit dem Sie nun zum entsprechenden Sicherungsarchiv navigieren und es öffnen können.

Datei und Ordnersicherung öffnen

Wenn Sie Dateien und Ordner gesichert haben, hat das Sicherungsarchiv die Endung (*.bfa) oder (*.zip). Um eine Sicherung wiederherzustellen:

  • Navigieren Sie im angezeigten Fenster auf das wiederherzustellende Sicherungsarchiv.
  • Nach dem Öffnen können Sie im angezeigten Dialog die Dateien auswählen, welche Sie wiederherstellen möchten.
  • Sie können das gesamte Archiv wiederherstellen, oder nur ein Teil.
  • Wählen Sie das Ziel der Dateien aus. Die Dateien können an den ursprünglichen Ort, oder an einen anderen wiederhergestellt werden.

Festplatten und Laufwerkssicherung öffnen

Haben Sie eine Sicherung der Festplatte oder von Laufwerken durchgeführt, endet die Namensbezeichnung mit (*.bdi). Um eine Sicherung wiederherzustellen:

  • Navigieren Sie im angezeigten Fenster auf das wiederherzustellende Sicherungsarchiv.
  • Nach dem Öffnen können Sie im angezeigten Dialog die Laufwerke und Festplatten sehen, welche Sie wiederherstellen können.

Wiederherstellen aus der Aufgabenliste

Starten Sie schnell eine Wiederherstellung aus der Aufgabenliste durch Auswahl im Menü.

Haben Sie eine Sicherung gerade erst erstellt, oder ist die Aufgabe einer Sicherung noch in der Aufgabenliste und das Sicherungsarchiv wurde nicht verschoben, so können Sie eine Wiederherstellung aus der Aufgabenliste starten:

  • Klicken Sie im Hauptmenü auf "Aufgabenliste".
  • Markieren Sie dazu die gewünschte Aufgabe in der Aufgabenliste.
  • öffnen Sie mit einem Rechtsklick das Menü.
  • Klicken Sie den Menüpunkt "Wiederherstellen" an.
  • Danach erscheint das Fenster zur Wiederherstellung.

Nun können Sie die gewünschte Wiederherstellung durchführen.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass über diese Funktion nur das letzte erstellte Archiv wiederhergestellt werden kann, aber nicht alle vorherigen Sicherungsarchive, die sich auf der Festplatte befinden.

Wiederherstellen von Dateien und Ordner

Stellen Sie auf einfache weise Ihre Sicherungen von Dateien und Ordner aus unterschiedlichen Archiven wieder her. Drei unterschiedliche Ziele für die Wiederherstellung helfen, Ihnen Dateien schnell zur Verfügung zu haben.

Öffnen Sie das Fenster zur Wiederherstellung über eine der drei beschriebenen Arten: 

Sobald Sie das Fenster zur Wiederherstellung sehen, können Sie mit der Wiederherstellung beginnen.

Um Dateien und Ordner wiederherzustellen, müssen Sie lediglich die gewünschten Dateien in der Baumstruktur auswählen und dann markieren. Sobald Sie alle für Sie erforderlichen Dateien ausgewählt haben, können Sie nun das Ziel der Wiederherstellung bestimmen.

Ursprünglicher Ort

Bei der Option "ursprüngliche Ort", werden die Dateien dorthin wiederhergestellt, wo sie ursprünglich gesichert wurden.

Beispiel: Eine Datei die von (C:\Test\Ordner\MeineDatei.dat) gesichert wurde, wird auch wieder nach (C:\Test\Ordner\MeineDatei.dat) wiederhergestellt.

Abweichendes Laufwerk

Des Weiteren können Sie aber auch die Dateien auf einem anderen Laufwerk wiederherstellen.

Beispiel: Eine Datei die von (C:\Test\Ordner\MeineDatei.dat) gesichert wurde, wird in Laufwerk (D:\) wiederhergestellt. Das Ergebnis der Datei ist (D:\Test\Ordner\MeineDatei.dat). Die Verzeichnisstruktur bleibt erhalten.

Abweichendes Verzeichnis

Schließlich kann eine Sicherung auch in ein beliebiges Verzeichnis wiederhergestellt werden.

Beispiel: Eine Datei die von (C:\Test\Ordner\MeineDatei.dat) gesichert wurde, wird in das Verzeichnis (D:\Wiederherstellung\Ordner) wiederhergestellt. Das Ergebnis der Wiederherstellung ist (D:\Wiederherstellung\Ordner\C_\Test\Ordner\MeineDatei.dat). Die Verzeichnisstruktur bleibt im Unterverzeichnis erhalten.

Teilsicherung

Das Archiv-Format (*.bfa) kann bei der Wiederherstellung Teilsicherung und die dazu gehörigen Vollsicherungen während der Wiederherstellung kombinieren, indem Sie die Option "Mit darunterliegende Archive verschmelzen" aktivieren.

Wiederherstellen von Laufwerken

Stellen Sie Ihre Laufwerkssicherungen auf Laufwerke oder Festplatten wieder her. Achten Sie darauf wichtige Daten nicht zu überschreiben.

Öffnen Sie das Fenster zur Wiederherstellung über eine der drei beschriebenen Arten: 

Sobald Sie das Fenster zur Wiederherstellung sehen, können Sie mit der Wiederherstellung beginnen.

  1. Zuerst müssen Sie in der linken oberen Ecke auf das DropDown-Listenfeld klicken und dort den Menüpunkt "Laufwerkswiederherstellung" auswählen.
  2. Dann erscheinen die im Sicherungsarchiv enthaltenen Laufwerke untereinander aufgelistet und unter ihnen weitere DropDown-Listenfelder, in denen Sie das Ziel der Laufwerkswiederherstellung bestimmen können.
  3. Sobald Sie jedem gewünschtem Laufwerk ein Ziel für die Wiederherstellung ausgewählt haben, können Sie die Wiederherstellung durch klicken auf die Schaltfläche Wiederherstellen starten. Alle Laufwerke werden nacheinander auf ihr Ziellaufwerk wiederhergestellt.

Wenn Sie eine Laufwerkssicherung auf einem nicht partitionierten Datenträger wiederherstellen wollen, müssen Sie als Typ der Wiederherstellung die Festplattenwiederherstellung wählen. Dann partitioniert das Programm die Festplatte automatisch für Sie. Es legt einen Master-Boot-Sektor und eine Partitionstabelle, passend für das entsprechende Laufwerk, an.
Wichtig: Sie sollten eine Laufwerkssicherung nur als Festplatte wiederherstellen, wenn der Datenträger unformatiert ist, oder Ihnen die auf dem Datenträger enthaltenen Daten unwichtig sind. Ansonsten kann bei der Wiederherstellung eine alte Partition oder die Partitionstabelle überschrieben werden.

Wiederherstellen einer Festplatte

Stellen Sie Ihre Festplattensicherung auf der selben oder anderen Festplatten wieder her. Achten Sie darauf wichtige Daten nicht zu überschreiben.

Öffnen Sie das Fenster zur Wiederherstellung über eine der drei beschriebenen Arten: 

Sobald Sie das Fenster zur Wiederherstellung sehen, können Sie mit der Wiederherstellung beginnen.

  1. Zuerst müssen Sie in der oberen linken Ecke auf die DropDown-Listenfeld klicken und dort den Menüpunkt Festplattenwiederherstellung auswählen.
  2. Dann erscheinen die im Sicherungsarchiv enthaltenen Festplatten untereinander aufgelistet und rechts neben ihnen weitere DropDown-Listenfelder, in denen Sie das Ziel der Festplattenwiederherstellung bestimmen können.
  3. Sobald Sie jeder gewünschten Festplatte ein Ziel für die Wiederherstellung ausgewählt haben, können Sie die Wiederherstellung durch klicken auf die Schaltfläche Wiederherstellen starten. 
  4. Alle Festplatten werden nacheinander auf ihre Ziel-Festplatte wiederhergestellt.

Wenn Sie Ihre Datensicherung auf eine größere Festplatte wiederherstellen, wird der überschüssige Speicherplatz der neuen Festplatte nicht genutzt. Wenn Sie Ihre bisherige Partitionstabelle anpassen möchten, um den zusätzlichen Speicherplatz nutzen zu können, müssen Sie die Datenträgerverwaltung von Windows öffnen und die entsprechende Festplatte auswählen. Dort können Sie die letzte Partition nach Belieben über den freien Speicherplatz ausweiten, bis der Speicherplatz vollständig zur letzten Partition hinzugefügt wurde.
Bitte beachten Sie: Sie können nur die letzte Partition erweitern. Wenn Sie die vorletzte Partition erweitern möchten, müssen Sie die letzte vorher löschen.

Die Datenträgerverwaltung finden Sie unter: Computerverwaltung - Datenspeicher - Datenträgerverwaltung.

Sektorausrichtung

Bei der Wahl der Festplatte zur Wiederherstellung, müssen Sie darauf achten, dass Sie neue Festplatte die gleiche Sektorausrichtung unterstützt, wie die alte. Moderne Festplatten unterstützen beide. Ältere Festplatten nur 512. Stellen Sie eine Festplattensicherung einer 4096 Ausrichtung auf einer 512 wieder her, wird die Festplatte unter umständen nicht startfähig sein.

Sicherungsarchiv öffnen und Dateien überprüfen

Das Programm bietet unterschiedliche Möglichkeiten, um ein Sicherungsarchiv zu öffnen und die enthaltenen Dateien zu überprüfen.

Sicherungsarchiv einer Datei- und Ordnersicherung öffnen

Öffnen aus dem Windows Explorer:

  • Navigieren Sie im Windows Explorer zur Sicherungsdatei
  • Doppelklick auf die blaue Sicherungsdatei
  • Es öffnet sich ein Fenster mit den Dateien (Links oben eine Baumstruktur; rechts die Dateien der ausgewählten Ordner)
  • Navigieren Sie in der Baumstruktur zu der gewünschten Datei
  • Setzen Sie einen Hacken vor die gewünschte Datei
  • Wählen Sie einen Pfad für die Wiederherstellung aus
  • Auf Wunsch können Sie die Datei nun wiederherstellen

Öffnen aus dem Programm:

  • Auf der Programmoberfläche rechts im Hauptmenü Wiederherstellen auswählen
  • Schaltfläche: "Wiederherstellen aus einem Archiv" betätigen
  • Im öffnenden Dialog zum gewünschten Archiv navigieren und auswählen
  • Es erscheint erneut eine Baumstruktur

Öffnen aus der Aufgabenliste:

  • Auf der Programmoberfläche rechts im Hauptmenü Aufgaben auswählen
  • In der Aufgabenliste Rechtsklick auf gewünschte Aufgabe
  • Im Kontextmenü auf Wiederherstellen
  • Wenn zu dieser Aufgabe mehrere Archive vorhanden sind, erscheint ein Dialog zur Auswahl des gewünschten Zeitpunkts
  • Doppelklick auf den gewünschten Zeitpunkt

Sicherungsarchiv einer Festplatten- oder Laufwerkssicherung öffnen

Empfohlen: Öffnen aus dem Windows Explorer:

  • Navigieren Sie im Windows Explorer zur Sicherungsdatei
  • Doppelklick auf die rote Sicherungsdatei (Mit der Endung *.bdi)
  • Es öffnet sich ein Fenster mit den Laufwerken
  • Klicken Sie das entsprechende Laufwerk an
  • Durchsuchen Sie die Ordner nach der gewünschten Datei

Öffnen aus dem Programm:

  • Auf der Programmoberfläche rechts im Hauptmenü "Sicherung wiederherstellen" auswählen
  • Schaltfläche: "Alle Archive suchen und anzeigen" betätigen
  • Im öffnenden Dialog zum gewünschten Archiv navigieren und auswählen
  • Mit Rechtsklick auf "Öffnen" klicken
  • Im erscheinenden Dialog das gewünschte Laufwerk auswählen und
  • Einen Laufwerksbuchstaben angeben, unter dem es eingebunden wird (Einbinden als Laufwerk/Mount)
  • Schon können Sie es im Windows Explorer durchsuchen

Daten synchronisieren

Synchronisieren Sie Ihre Dateien und Ordner zwischen verschiedenen lokalen Verzeichnissen oder Netzwerkfreigaben.

Synchronisieren von Dateien

Die Synchronisierung von Dateien ist ganz einfach:

  • Wählen Sie im oberen Feld die gewünschte Quell-Datei und
  • Im mittleren Feld den gewünschte Ziel-Ordner für die Synchronisation aus.
  • Danach starten Sie die Synchronisation mit der "Ausführen" Schaltfläche.

Synchronisieren von Ordnern

Die Synchronisierung von Ordnern ist ebenfalls einfach:

  • Wählen Sie im oberen Feld den gewünschten Quell-Ordner und
  • Im mittleren Feld den gewünschten Ziel-Ordner für die Synchronisation aus.
  • Danach starten Sie die Synchronisation mit der "Ausführen" Schaltfläche.

Richtung der Synchronisierung

Synchronisierung von der Quelle zum Ziel:
Quelle überschreibt Ziel immer

Alle im Quellordner vorhandenen Dateien werden in den Zielordner kopiert. Falls Dateien mit gleichem Namen enthalten sind, werden diese überschrieben.

Synchronisierung von der Quelle zum Ziel:
Quelle überschreibt Ziel, wenn Quelle aktueller

Alle im Quellordner vorhandenen Dateien werden in den Zielordner kopiert. Falls Dateien mit gleichem Namen enthalten sind, werden diese nur dann überschrieben, wenn die Dateien im Zielordner aktueller sind, d.h.: später geändert worden sind als die Dateien im Quellordner.

Synchronisierung vom Ziel zur Quelle

Alle im Zielordner vorhandenen Dateien werden in den Quellordner kopiert. Immer.

Zusammenführung

Alle im Quellordner vorhandenen Dateien werden in den Zielordner kopiert. Falls Dateien mit gleichem Namen enthalten sind, werden diese verglichen und die aktuellere übernommen. Anschließend werden alle im Zielordner vorhandenen Dateien in den Quellordner kopiert. Abschließend haben beide Ordner gleichen Inhalt.

Verschiebung

Alle im Quellordner vorhandenen Dateien werden in den Zielordner kopiert und im Quellordner gelöscht.

Löschung

Alle im Quellordner vorhandenen Dateien werden gelöscht.

Optionen der Synchronisierung

Spiegelung

Die Spiegelung beschreibt einen Vorgang, bei dem im Zielordner genau die gleichen Dateien existieren wie im Quellordner, d.h.: alle anderen Dateien die nicht im Quellordner vorhanden sind, werden im Zielordner gelöscht, so dass beide Ordner den gleichen Inhalt aufweisen.

Synchronisierung aller Unterordner

Diese Option schließt alle im Quellordner enthaltenen Unterordner zur Synchronisierung mit ein.

Klonen

Klonen Sie Laufwerke oder sogar ganze Festplatten auf ein anderen Datenträger.

Klonen von Laufwerken

Diese Funktion biete Ihnen die Möglichkeit eine exakte Kopie eines Laufwerks anzulegen. Dabei wird das Quell-Laufwerk Sektor für Sektor auf das Ziel-Laufwerk kopiert. Hier wird streng Sektor für Sektor kopiert, wenn die Option "Exakter Klon" aktiviert ist. Auf dem Ziel-Laufwerk kann das Dateisystem in der Größe nachträglich über die Datenträgerverwaltung angepasst werden. Voraussetzung für das Klonen eines Laufwerks ist, dass das Ziel-Laufwerk mindestens genau so groß ist wie das Quell-Laufwerk.

Klonen von Festplatten

Beim Klonen einer Festplatte erstellt das Programm eine exakte Kopie der Quell-Festplatte auf der gewünschten Ziel-Festplatte. Auch hier wird streng Sektor für Sektor kopiert, wenn die Option Exakter Klon aktiviert ist. Es ist wichtig, dass die Ziel-Festplatte mindestens genau so groß ist wie die Quell-Festplatte, da sonst nicht jeder Sektor kopiert werden kann und es zu einem Datenverlust kommt. Auf der Ziel-Festplatte können alle Laufwerke und die Dateisysteme in der Größe nachträglich über die Datenträgerverwaltung angepasst werden.

Klonen auf USB-Datenträger

USB-Datenträger haben unter Windows-Systemen die Beschränkung, dass diese nur eine Partition enthalten dürfen. Falls Sie versuchen eine interne Festplatte auf einen externen Datenträger zu klonen, kann es vorkommen, dass anschließend nicht alle Partition angezeigt werden.

Wollen Sie einen Klon Ihrer System-Festplatte erstellen und soll dieser startfähig sein, sollten Sie die Festplatte intern anschließen.

Optionen

Option: Exakter Klon

Bei einem exakten Klon wird jeder Sektor der Festplatte kopiert. Das Programm nimmt dabei keine Rücksicht, ob ein Sektor mit sinnvollen Daten belegt ist oder nicht. Sie haben am Ende des Vorgangs eine exakte Kopie. Es ist erforderlich, dass das Ziel-Laufwerk mindestens genauso groß ist wie das Quell-Laufwerk, da sonst nicht jeder Sektor kopiert werden kann und es zu einem Datenverlust kommen kann. Wenn das Ziel-Laufwerk größer ist als die Quelle, so verbleibt der nicht benötigte Speicherplatz ungenutzt.

Option: Startfähiger Klon

Soll die geklonte Festplatte später startbar sein, muss diese Option aktivert werden. Dabei werden die erforderlichen Startdateien, für den Systemstart des Betriebssystems, auf der geklonten Festplatte erstellt. Um von einen Datenträger starten zu können, muss dieser über einen internen SATA, IDE oder SCSI Anschluss im Computer angeschlossen sein.

Starten von externer Festplatte

Ein geklontes Betriebssystem kann auf einer externen Festplatte nicht normal gestartet werden. Grund dafür ist, dass erforderliche Konfigurationen im ursprünglichen Betriebssystem verspätet geladen werden. Um einen Klon auf einer externen Festplatte starten zu können, müssen Sie diesen manuell konfigurieren.

Extras

Zusätzliche Informationen zu den Neben-Funktionalitäten der Anwendung.

Lizenz

Sie können die erworbene Lizenz in wenigen Schritten aktivieren und alle Funktionen der Anwendung sofort freischalten. Bei Verlust können Sie Ihren Lizenzschlüssel erneut beantragen.

Aktivierung der Lizenz

Sobald Sie eine Lizenz für die Software erworben haben, können Sie diese im Programm aktivieren. Führen Sie dazu folgende Schritte durch:

  1. Starten Sie das Programm und warten Sie, bis die Programmoberfläche erscheint oder öffnen Sie dieses aus der Taskleiste.
  2. Am unteren rechten Rand befindet sich eine Schaltfläche mit dem Titel "Lizenz", auf die Sie klicken müssen.
  3. Es erscheint ein Dialog und im unteren Bereich ein Eingabefeld, wo Sie den Lizenzschlüssel eingeben können.
  4. Nach einem Bestätigen der Schaltfläche "Aktivieren", wird die Lizenz überprüft und auf dem System freigeschaltet.
  5. Eine Meldung erscheint mit dem Hinweis, dass die Lizenz gültig ist.
  6. Beenden Sie das Programm.
  7. Starten Sie das Programm nach 10 Sekunden erneut.
  8. Nun können Sie die freigeschalteten Funktionen nutzen.
Nachdem Sie eine Lizenz im Programm aktiviert haben werden weitere Funktionen freigeschaltet. Damit diese Funktionen auch auf dem Rettungsmedium wirksam werden, müssen Sie das Rettungsmedium neu erstellen.

Lizenz entfernen / Lizenz umziehen

Sollte Sie eine Lizenz auf einem anderen Betriebssystem oder Computer nutzen wollen, können Sie diese von dem aktuellen System entfernen.

  1. Starten Sie das Programm und warten Sie, bis die Programmoberfläche erscheint oder öffnen Sie dieses aus der Taskleiste.
  2. Klicken Sie am unteren rechten Rand auf die "Lizenz"-Schaltfläche.
  3. Es erscheint ein Fenster mit Lizenzinformationen
  4. Klicken Sie auf die "Lizenz entfernen"-Schaltfläche (Unteren linken Bereich)
  5. Nun wird die Lizenz entfernt und vom System abgemeldet
  6. Anschließend können Sie die Lizenz auf einem neuen System aktivieren

Lizenzumfang

Je nach Umfang der Lizenz, die Sie erworben haben, dürfen Sie den Lizenzschlüssel auf der entsprechenden Anzahl der Computer (Client- oder Server-Betriebssysteme) installieren.

Lizenzschlüssel verloren

Sollten Sie Ihren Lizenzschlüssel verloren haben, können Sie Ihn erneut, durch eine formlose E-Mail oder über das Kontaktformular, beantragen.

Lizenzfehler

Sollte eine Aktivierung der Lizenz nicht erfolgreich sein oder nicht alle enthaltenen Funktionen freischalten, müssen Sie diese neu aktivieren.

  1. Entfernen Sie zuerst die aktuelle Lizenz.
  2. Beenden Sie das Programm.
  3. Starten Sie das Programm nach 10 Sekunden erneut.
  4. Aktivieren Sie die Lizenz erneut.

Aktualisierung installieren

Hier erhalten Sie Informationen zur Aktualisierung Ihrer installierten Programm-Version auf eine Neue und was Sie dabei beachten müssen.

Die Aktualisierung der bestehenden Programmversion auf eine Neue, bietet Ihnen oft zusätzliche Funktionen, enthält Änderungen und gelegentliche Fehlerkorrekturen.

Programm aktualisieren

Um eine Aktualisierung durchzuführen, müssen Sie die Installationsdatei im Installationsverzeichnis starten. Dort erscheint die Auswahl zwischen: Aktualisierung oder die Deinstallation der Software. Wählen Sie die Aktualisierung aus, und klicken Sie auf Weiter. Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten, der Sie durch den gesamten Prozess hindurch begleitet.

Alternative Installation einer Aktualisierung

Alternativ können Sie den neuesten Installationsassistenten von der Download-Seite herunterladen und ausführen. Siehe Download-Seite.

  • Öffnen Sie die Download-Seite.
  • Laden Sie die gewünschte neue Version, passend für Ihr Betriebssystem, herunter.
  • Starten Sie den Installationsassistenten.
  • Im erscheinenden Dialog wählen Sie: Neuinstallieren
  • Nach einem Klick auf Weiter, wird die Neuinstallation gestartet.
  • Nach dem Fertigstellen wurde die neue Version installiert.

Kompatibilität

Bei der Aktualisierung ist zu beachten, dass nicht alle Versionen zwingend untereinander kompatibel sind. Informationen über eine bestehende Kompatibilität oder eine Inkompatibilität, erhalten Sie auf der Download-Seite der Software. In diesem Versionsprotokoll sind alle Änderungen eingetragen, welche die Versionen untereinander inkompatibel macht.

Hinweis: Um Kompatibilitätsprobleme vorzubeugen, ist es ratsam, stets neue Sicherungsarchive Ihrer wichtigen Datensicherungen, nach der Durchführung einer Aktualisierung, zu erstellen.

Problemfälle

In seltenen Fällen kommt es zu Problemen nach der Aktualisierung auf eine neue Version. Diese Probleme sind oft auf eine unvollständige Erneuerung der Dateien zurückzuführen. Manche Systeme gestatten dem Installationsprogramm nicht, die erforderlichen ausführenden Dateien vor der Aktualisierung zu schließen. Wenn diese verwendet werden, können sie nicht geändert werden, und die Aktualisierung schlägt fehl. In diesem Fall müssen Sie das Programm vollständig Deinstallieren, den Computer herunterfahren, und dann erneut die neue Version installieren.

Deinstallation

Anleitung zur Deinstallation des Programmes. Der Deinstallationsprozess entfernt alle Softwarekomponenten der Anwendung von Ihrem System.

Befolgen Sie die folgenden Schritte um die Anwendung zu deinstallieren:

  1. Starten die den Installations- / Deinstallationsassistenten im Programm-Ordner der Anwendung. Dieser bietet Ihnen als Option die Deinstallation der Software an. Wählen Sie die Option aus und klicken Sie auf Weiter.
  2. Am Ende der Deinstallation machen Sie einen Neustart Ihres Systems. Dies ist notwendig, um alle Dateien, die während des Betriebs ins System eingebunden sind und nicht im laufenden Betrieb gelöscht werden können, zu entfernen.
  3. Nach dem Neustart müssten alle Dateien vollständig entfernt und die Ordner gelöscht sein.

Hinweis

Eine vollständige Deinstallation erreichen Sie, indem Sie den Computer/Server nach dem Deinstallationsprozess, wie das Deinstallationsprogramm am Ende der Deinstallation darauf hinweist, neustarten. Dies ist notwendig um alle Dateien, die während des Betriebs ins System eingebunden sind und nicht im laufenden Betrieb gelöscht werden können, zu entfernen. Manche Komponenten würden zu einer Instabilität des laufenden Systems führen, wenn man diese gezwungen entfernt. Ein einfaches Deinstallieren und sofortiges Installieren reicht nicht aus, wenn eine Komponente im Betrieb nicht entfernt werden kann.

Manuelles Deinstallieren

Alle im Betrieb laufenden Softwarekomponenten befinden sich unter:

  • C:\Programme\Digital Dynamic\Advanced Backup Manager
  • C:\Users\Benutzername\AppData\Roaming\Digital Dynamic\Advanced Backup Manager

Durch Löschen dieser Ordner werden alle Dateien entfernt.

Kommandozeile

Das Programm besitzt Funktionen, die über die Kommandozeile angesprochen werden können, ohne dass das Programm dafür vollständig starten zu müssen.

Ausführen einer Aufgabe

Um eine beliebige Aufgabe zu starten, müssen Sie den Befehl "run" verwenden:

Syntax

/run:"%ID%"

Die %ID% ist die Identifikationsnummer der Aufgabe, die gestartet werden soll. Diese finden Sie, unter den Sicherungseinstellungen der jeweiligen Aufgabe unter dem Menüpunkt "Allgemein", ganz unten.

Wenn Sie den Befehl "autoclose" anhängen, schließt sich das Programm nach getaner Arbeit.

Beispiel

C:\Programme\backupmanager.exe /run="F1EEA0-8C8D-E49B-4D6C-B3B0AF" /autoclose

Anmerkung: Sie können in der Kommandozeile sowohl ": "als auch "=" zum Trennen von Kommando und Parameter verwenden. Bei der Verwendung der Kommandozeile müssen Sie die passende Anwendung direkt ansprechen. D.h.: auf einem Windows 32 Bit Rechner müssen Sie die "backupmanager32.exe" 32 Bit Anwendung, auf einem Windows 64 Bit Rechner die "backupmanager64.exe" 64 Bit Anwendung starten.

Tipp: Sie erhalten schnell eine korrekte Kommandozeile,

  • Indem Sie in die Aufgabenliste gehen,
  • Rechtsklick auf die gewünschte Aufgabe klicken,
  • Im Kontextmenü auf "Mehr" und dann "Desktopverknüpfung anlegen" auswählen.

Das Programm erstellt eine richtige, gültige und funktionsfähige Kommandozeile in der Verknüpfung, die Sie herauskopieren können, um diese beispielsweise in der Aufgabenplanung zu verwenden.

Ausführen einer ganzen Gruppe

Um eine beliebige Gruppe zu starten, müssen Sie ebenfalls den Befehl "run" verwenden:

Syntax

/run:"%GROUPNAME%"

Die Variable %GROUPNAME% ist der Name einer Gruppe, die gestartet werden soll. Diese finden Sie, unter den Sicherungseinstellungen der jeweiligen Aufgabe unter dem Menüpunkt "Allgemein", ganz unten.

Wenn Sie den Befehl "autoclose" anhängen, schließt sich das Programm nach getaner Arbeit.

Beispiel

C:\Programme\Backup\backupmanager.exe /run="Bilder" /autoclose

Auf einem 64 Bit Computer lautet die Kommandozeile:

C:\Programme\Backup\backupmanager64.exe /run="Bilder" /autoclose

Validieren eines Sicherungsarchivs

Alle mit dem Programm erstellten Sicherungsarchive, wie BDI, BFA und ZIP können über die Kommandozeile validiert werden. Der Erfolg der Validierung wird in einem kleinen Info-Fenster angezeigt.

Syntax

/validate /file:"%Path%"

Die Variable %Path% beinhaltet den kompletten Pfad zu einer Datei. Beispielsweise: C:\folder\backup.bdi

Wenn Sie den Befehl "autoclose" anhängen, schließt sich das Programm nach getaner Arbeit.

Beispiel

C:\Programme\backupmanager.exe /validate /file:"C:\folder\backup.bdi" /autoclose

Wiederherstellen eines Sicherungsarchivs

Alle mit dem Programm erstellten Sicherungsarchive BDI, BFA und ZIP können über die Kommandozeile zur Wiederherstellung initiiert werden. Es öffnet sich dann der Wiederherstellungsdialog, der weitere Angaben erfragt.

Syntax

/restore:"%Path%"

Die Variable %Path% beinhaltet den kompletten Pfad zu einer Datei. Beispielsweise: C:\folder\Sicherungsarchiv.bdi

Beispiel

C:\Programme\Backup\backupmanager.exe /restore:"C:\folder\backup.bdi"

Aufgabenplanung

Sie können die Windows Aufgabenplanung nutzen, um Ihre Aufgaben zu starten. Geben Sie in der Aufgabenplanung die Parameter und die Aufgaben-Identifikation ein.

C:\Programme\backupmanager.exe /run="F1EDA0-8C8D-E49B-4D6C-B3B56481" /autoclose

Produktunterstützung anfordern

Sollten Sie auf einen Fehler gestoßen sein, den Sie melden möchten, können Sie dies tun, indem Sie den Entwicklern den Fehler beschreiben und weitere Informationen mitteilen, um das Problem schnell zu beheben.

Fehler erkennen

Wenn Sie feststellen, dass die Anwendung nicht das beschriebene und erwartete Verhalten zeigt, können Sie einen Fehlerbericht einsenden. Sie müssen sich dazu merken, was Sie gemacht haben und wie das Programm reagiert hat.

Fehler melden

Sie können einen Fehler melden indem Sie:

  • Das Kontaktformular der Website benutzen,
  • Eine E-Mail schreiben Oder
  • Im Forum einen Beitrag verfassen.

Wichtig: Schildern Sie genau unter welchen Umständen dieses Problem auftritt. Dies beinhaltet, dass Sie auch beschreiben was Sie genau gemacht haben, was Sie damit erreichen wollten und wie die Software reagiert hat. Nutzen Sie nach Möglichkeit ein Support-Paket, um die Hilfestellung zu beschleunigen.

Support-Paket

  • Auf der Programmoberfläche finden Sie die Schaltfläche Hilfe.
  • Beim Klicken der Schaltfläche erscheint ein Dialog, der Ihnen das Anfertigen eines Support-Pakets vorschlägt.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche "Support-Paket erstellen".
  • Nach dem Erstellen des Support-Pakets befindet sich dieses auf Ihrem Desktop.
  • Senden Sie diese Datei an support@digital-dynamic.org

Konfigurationsdateien

Um einen Fehler finden zu können ist neben der Fehlerbeschreibung manchmal wichtig genau zu wissen, welche Einstellungen im Programm gesetzt worden sind. Dafür sind die Konfigurationsdateien "tasks.xml" und "settings.xml" aus dem Ordner "data" im Installationsverzeichnis notwendig. Diese müssen Sie per E-Mail an unsere Firma senden.

Zusätzliche Informationen

Eine Fehlermeldung sollte möglichst viele Informationen enthalten. Bitte geben Sie zusätzlich zu Ihrer Fehlerbeschreibung, folgende Information an:

  • Verwendete Version der Software
  • Betriebssystem: (Windows XP / Windows Vista / Windows 7 / Windows 8 / 32 Bit oder 64 Bit)
  • Um welche Art von Sicherung handelt es sich: (Datei/ Ordner-, Laufwerk- oder Festplattensicherung)
  • Wo ist das Ziel der Sicherung: (Lokale Festplatte, Externe Festplatte, Netzlaufwerk, NAS- oder FTP-Server)
  • Welche Dateisysteme, haben die verwendeten Laufwerke? (Soweit dies Ihnen bekannt ist)
  • Welche Zusatzeinstellungen verwenden Sie: (Kompression, Verschlüsselung, Datei- oder Ordner-Filter)

Rettungsmedium

Erstellen Sie ein Rettungsmedium, um im Notfall Ihre Daten jederzeit über ein kleines, isoliertes und unabhängiges Windows-System wiederherstellen zu können.

Das Rettungsmedium ist ein kleines Betriebssystem, welches Sie im Notfall nutzen können, um bei einem Festplattendefekt Ihre Daten wiederherzustellen. Dieses Rettungsmedium kann entweder intern aus dem Programm gestartet werden oder extern von einem Datenträger: Beispielsweise CD, DVD USB-Sticks oder USB-Festplatten.

Internes Rettungsmedium

Die Software kann ein internes Rettungsmedium nutzen, um in die Wiederherstellungsumgebung zu wechseln. Dort können Sie Ihre Systemsicherungen wiederherstellen.

Um in das Rettungsmedium zu wechseln, klicken Sie:

  • Im Hauptmenü auf das Register: Rettungsmedium
  • Anschließend auf: Neustart zum Rettungsmedium

Das Programm bereitet den Neustart vor und fragt Sie nach einer Bestätigung.

Externes Rettungsmedium erstellen

Um ein externes Rettungsmedium auf CD, DVD oder USB zu erstellen, müssen Sie:

  • Im Hauptmenü in den Menüpunkt "Rettungsmedium" wechseln und
  • Auf die Schaltfläche "Rettungsmedium erstellen auf CD" klicken.

Wenn Sie Ihr Rettungsmedium auf einem USB-Stick erstellen möchten, müssen Sie folgende Schaltfläche anklicken

  • Rettungsmedium erstellen auf USB-Stick

Es erscheint ein Dialog, in welchem Sie schrittweise das Rettungsmedium erstellen können. Im ersten Schritt können Sie auswählen, wie das Rettungsmedium erstellt werden soll.

  • Aus der Windows-Installation
  • Aus einer Windows Installation-CD/DVD

Erster Schritt

Im angezeigten Dialog können Sie zuerst ein CD/DVD-Laufwerk auswählen und dort eine Windows Installation-CD/DVD einlegen. Alternativ wird Ihnen, wenn die erforderlichen Daten auf Ihrem System enthalten sind, die Erstellung des Rettungsmediums aus der aktuellen Windows Version angeboten, sodass Sie keine Windows Installation-CD/DVD benötigen.

Nachdem Sie Ihre Auswahl getroffen haben, können Sie zum nächsten Schritt in dem Sie auf "Weiter" klicken.

Zweiter Schritt

Im zweiten Schritt haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Treiber in das Rettungsmedium zu laden. Diese können für unterschiedliche Geräte konzipiert sein, die an Ihrem oder einem anderen Computer angeschlossen sind. Basis-Treiber für USB, Monitore und Netzwerke sind im Rettungsmedium bereits enthalten.

Abhängig von Ihrer Auswahl wählen Sie zwischen den beiden nachfolgenden Überschriften:

Rettungsmedium auf CD oder DVD erstellen

Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen ist, müssen Sie Ihren CD/DVD-Brenner auswählen, dort eine leere CD/DVD einlegen und dann auf "Brennen" klicken.

Nach dem Fertigstellen der Notfall-CD ist es ratsam diese auf Funktionsfähigkeit zu überprüfen, indem Sie einen Neustart machen und von der CD starten.

Wichtig: Für das Erstellen eines CD basierten Rettungsmediums verwenden Sie bitte keine wieder beschreibbare CD oder DVD. Sondern CD-R statt CD-RW und DVD-R statt DVD-RW. Die wieder beschreibbaren CD-RW und DVD-RW lassen sich auf einigen Computern nicht starten.

Rettungsmedium auf USB Stick oder USB-Festplatte

Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen ist, müssen Sie einen USB Stick oder eine USB Festplatte an den Computer anschließen. Im letzten Schritt müssen Sie dieses Medium nun als Ziel auswählen.

Bitte beachten Sie, dass der USB Stick groß genug ist. Die erforderliche Größe beträgt mindestens 1 GB.

Nach dem erfolgreichen Erstellen eines Rettungsmediums ist es empfohlen, diesen auf dem eigenen System zu testen. Manche Computer unterstützen das Starten von USB-Sticks nicht.

Testen Sie die Startfähigkeit Ihres USB-Sticks, indem Sie ihn anschließen und das Betriebssystem hochfährt. Bei Hochfahren kann man durch drücken bestimmter Tasten wie F12 oder F8 in das Startmenü kommen und dort den USB-Stick als Start-Gerät auswählen.

Hinweis: Einige Computer müssen für das Starten von USB-Sticks zuerst angepasst werden. Dazu müssen Sie ins BIOS und die Startreihenfolge ändern. Im Normalfall steht die Diskette an erster Stelle, an zweiter das CD-Rom Laufwerk und an dritter die Festplatten (HDD). Um vom USB Stick booten zu können, müssen Sie nun statt der Diskette oder dem CD-Rom Laufwerk den USB-Stick vor die Festplatte setzen. Nach Speichern und erneutem Hochfahren, muss der USB Stick geladen werden. Diese Anleitung bezieht sich auf ein bestimmtes BIOS. Andere Mainboards können anders aufgebaut sein und brauchen spezielle Einstellungen.

Wichtig: Für die hier gemachten Angaben wird keine Haftung übernommen. Alle Änderungen geschehen auf eigene Verantwortung.

Ergänzende Informationen

Netzwerkfähigkeit

Im Rettungsmedium sind bereits Treiber für Netzwerkkarten enthalten und diese werden beim Start des Rettungsmediums auch aktiviert. Sollten Sie besondere Netzwerkkarten besitzen, die einen speziellen Treiber benötigen, müssen Sie diesen beim Erstellen hinzufügen.

Weitere Treiber hinzufügen

Zusätzliche Treiber können ins CD oder USB Rettungsmedium integriert werden, die dann automatisch geladen werden. Die Treiber müssen Sie nicht einzeln auswählen, sondern können in einen Verzeichnis gebündelt angeben werden, wo alle Treiber enthalten sind. Das Programm durchsucht alle Dateien und Unterordner in diesem Verzeichnis und installiert alle passende Treiber. Zu beachten ist, dass bei Verwendung einer Windows 7 64Bit Installation-DVD, auch nur 64 Bit Treiber installiert werden! Die 32 Bit Treiber werden einfach ignoriert, da diese mit dem Rettungsmedium inkompatibel sind.

Sie können beliebig viele Treiber zum Rettungsmedium hinzufügen. Diese müssen nicht einmal für Ihren Computer notwendig sein.

Rettungsmedium ohne Windows-Installation-DVD

Sollte eine Windows-Installation-DVD erforderlich sein und Sie besitzen keine, können Sie eine Testversion der DVD von Microsoft herunterladen. Suchen Sie mit einer Suchmaschine nach "Windows 7 Enterprise", "Windows 8 Enterprise" oder "Windows 10 Enterprise". Der Download erfolgt als ISO Datei, welche Sie als Laufwerk einbinden müssen (entweder mit der Windows eigenen Funktion oder mit anderen Programmen). Danach können Sie im Dialog zum Erstellen des Rettungsmedium dieses Laufwerk als Quelle auswählen.

Starten eines Rettungsmediums

Moderne Computer und Laptops haben, um die Startzeit des Computers zu verkürzen, meistens die Konfiguration, dass Sie direkt von der Festplatte booten ohne nach einer Boot-CD zu suchen. Jeder Computer/Laptop hat ein sogenanntes Boot-Menü. Dies ermöglicht die Auswahl, von welchem Medium, Festplatte, USB-Stick oder CD, gebootet werden soll. Dieses wird durch eine Taste, meistens "F8" oder "F12", direkt am Anfang des Computer- oder Laptop-Starts aktiviert. Wenn Sie nichts tun, wird die Kontrolle an das Windows Boot-Menü übergeben. Auch das ist ein Boot-Menü, jedoch nur zur Auswahl des zu startenden Betriebssystems und nicht des Speichermedium. Wenn Sie nicht wissen wie Sie das Boot-Menü Ihres Computers erreichen, schlagen Sie dies im Handbuch des Computers/Laptops nach, oder machen Sie sich per Suchmaschine mit Ihrem Computer-, Laptop oder BIOS-Namen und der Beschreibung auf die Suche.

SecureBoot

Neue UEFI System enthalten Techniken zum Schutz des Betriebssystems, indem Sie das Starten von unbekannten Datenträgern verhindern. Diese Technik nennt sich "SecureBoot". Das Rettungsmedium ist im Normalfall mit SecureBoot kompatibel.

Falls Sie in Ausnahmefällen nicht vom Rettungsmedium starten können, müssen Sie evtl. SecureBoot vorübergehend deaktivieren.

Nutzung

Bitte achten Sie darauf, dass Sie eine Windows-Lizenz für Ihr Betriebssystem haben und berechtigt sind Ihr Betriebssystem zu verwenden.

Rettungsmedium modifizieren

Falls Sie Rettungsmedium personalisieren wollen, können Sie dies tun, indem Sie die folgede Datei bearbeiten.

C:\Restore\AdvancedBackupManager\winre.wim

Alle Änderungen bleiben erhalten und werden vom Programm genutzt. Sollten Sie das Rettungsmedium zerstören, müssen Sie es löschen. Das Programm erzeugt in diesem Fall ein Neues.

Problemlösung

Lösung zu häufigen oder wiederholt auftretenden Problemen von Anwendern.

Der PC wird sehr stark ausgebremst

Die Software verbraucht auch auf einem alten Computer nur wenige Ressourcen. Wenn bei der Sicherung plötzlich die Leistung des Computers sehr stark eingeschränkt wird, so liegt es an Leseoperationen der Festplatte. Grund dafür sind defekte Sektoren auf der Festplatte. Näheres finden Sie unter: "Durchführung der Sicherung wird plötzlich angehalten, oder läuft nur sehr langsam".

Durchführung der Sicherung wird plötzlich angehalten oder läuft nur sehr langsam

Wenn eine Sicherung plötzlich viel langsamer läuft oder gar komplett stehen bleibt, so gibt es hierfür einen ganz bestimmten Grund. Das Programm hat einen Fehler in der Festplatte gefunden und versucht den betreffenden Sektor mit Hilfe der Metadaten zu rekonstruieren. Das bedeutet, dass solch ein Fehler gravierende Auswirkungen annehmen kann. Im Verlauf können zunehmend mehr Sektoren betroffen sein und Ihre wertvollen Daten zerstören, ohne dass nach außen hin sichtbar ist. Sie betrachten im Explorer eine Datei, die auf Ihrer Festplatte liegt. Doch das was Ihnen oft angezeigt wird, ist nur ein Index-Objekt mit wichtigen Daten wie Name, Größe, Änderungsdatum usw. Doch der eigentliche Inhalt der Datei liegt fast immer auf anderen Sektoren der Festplatte, so dass wenn es darauf ankommt die Datei auszulesen und / oder zu verwenden, Sie unweigerlich feststellen, dass dies nicht mehr möglich ist.

Was ist zu tun? Auf jeden Fall müssen Sie solch eine Reparatur-Sicherung zu Ende ausführen lassen! Denn dadurch werden die betroffenen Sektoren entweder repariert oder, wenn der physikalische Schaden zu weit fortgeschritten ist, deren Inhalt rekonstruiert und im Sicherungsarchiv gespeichert. Dadurch haben Sie die Möglichkeit die Daten dann jederzeit wiederherzustellen.

Netzlaufwerke werden nicht angezeigt

Wenn bei Ihnen die Auswahl von Netzwerkfreigaben nicht zur Verfügung steht, probieren Sie Ihre Netzlaufwerke einzubinden, bevor Sie den Advanced Backup Manager starten.

Fehlermeldung: "Es steht nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung"

Das Programm versucht einen Speicherblock für sich zu reservieren und scheitert daran.

Anscheinend ist dieser Arbeitsspeicherbedarf für Ihr System zu hoch.

Fehlermeldung: "Fehler beim Schreiben des Sicherungsarchivs"

Dieser Fehler tritt auf, wenn vom Betriebssystem gemeldet wird, dass der Schreibvorgang nicht erfolgreich war. Dies kann mehrere Gründe haben:

  1. Auf der Ziel-Festplatte oder im Ziel-Netzwerkspeicher steht nicht genügend Speicherplatz zur Verfügung, obwohl das System vorher ausreichenden Speicherplatz gemeldet hat.
  2. Das Dateisystem des Sicherungsorts hat eine Grenze für die maximale Dateigröße. Dies ist beispielsweise im Dateisystem FAT32 der Fall. Dieses Dateisystem kann nur Dateien mit einer maximalen Größe von 4 GB verwalten. Versucht man, eine größere Datei zu schreiben, meldet das Betriebssystem diesen Fehler.
  3. Das Zielmedium ist nicht erreichbar oder ist schreibgeschützt.

Fehler beim Einbinden von Archiven als Laufwerk oder NTFS-Ordner

Eine mögliche Ursache für das fehlerhafte Einbinden der Archive als Laufwerk, könnte ein Mangel an Rechten sein, z.B.: Benutzerkontensteuerung. Auch manche Firewall verhindern die Kommunikation zwischen verschiedenen Komponenten, so dass das Einbinden fehlschlägt. In seltenen Fällen ist die Sicherungsdatei an einer Stelle beschädigt.

Sicherung von Dateien und Ordnern unvollständig

Aus Erfahrung hat sich gezeigt, dass oft ein Problem mit den Zugriffsberechtigung vorliegt: Entweder sind NTFS Zugriffsrechte/-beschränkungen gesetzt, oder der Anti-Virus verwehrt den Zugriff auf den Inhalt, da die Datei möglicherweise infiziert ist.

Hilfe und Produktunterstützung

Sie benötigen Hilfe, bei der Anwendung der Software Advanced Backup Manager? Hier erhalten Sie Tipps und Ratschläge, wie Sie mit diesem Programm richtig umgehen.



 
 
 
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